Die Erntezeit ist in vollem Gange. Äpfel, Birnen, Pflaumen, Quitten
alles was das Herz begehrt.
Die Küche steht seit Tagen Kopf ;0)) und der Wintervorrat wird im kühlen dunklen Keller
ordentlich Glas für Glas in den Regalen platziert.
Zwiebeln, Tomaten, Zucchini, Auberginen, Gurken, Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi alles findet Verwertung.
Und natürlich nicht zu vergessen, ... all die tollen Kräuter und Wildkräuter.
Die ersten Apfel, Pflaumen und Birnenkuchen wurden gebacken.
Allein dieser süßliche Kuchenduft der durchs Haus strömt,
versetzt uns irgendwie immer wieder in unsere Kindheit zurück.
Zwiebelblechkuchen und Apfelcidre mit lieben Freunden genießen.
Ja, so birgt jeder Monat und seine dazu gehörige Saison ihren besonders eigenen Charme und Rituale.
Und in den letzten Jahren scheint es wieder mehr und mehr Inn geworden zu sein.
Zurück zum : früher war ja alles besser.
Nun ja, vielleicht nicht unbedingt alles aber auf jeden Fall vieles.
Unsere Vorfahren, unsere Familien haben es uns vor gemacht.
Oftmals aus der Not heraus, da es zu Kriegszeiten, ... wirklich ein Lebens / Überlebenskampf war.
Ein Garten, der von allem etwas hat wie Obst, Gemüse und Blümchen.
Ein Gartenreich um im hier und jetzt zu sein, um sich zu erfreuen,
zu probieren, zu verweilen und nicht zu vergessen, ein gutes Buch zu lesen,
ein Schlückchen Wein mit leiben Freunden, den Sonnenhof / Untergang genießen.
Es gibt so viel um das Leben, unser Leben lebendig zu feiern
Ein wenig Herbst ist auch hier im Waldfeen Häusle eingezogen.
Auch wenn die Tage noch nach Spätsommer duften und die Temperaturen teils noch
bis an die 30 Grad klettern.
Gedanklich bin ich bereit für meine Lieblingsjahreszeit, dem Herbst.
Die Abende werden länger, was ich natürlich begrüße.
Die frühen Abende bei Kerzenschein, herbstlichen Lichterketten,
ein feines Buch vielleicht mit einer entspannten Geschichte
über das Meer mit einer kühlen salzigen Meeresbrise, Herbstwinde, heißem Tee oder Schokolade,
eine Fischerhütte, ... was einem die Vorfreude auf den bevorstehenden Herbst
steigern lassen möchte.
Diesbezüglich fallen mir da etliche wundervolle Schmöker ein, da sie bereits auf meinem Tischchen
der ungelesenen Bücher gestapelt liegen und nur darauf warten von mir gelesen zu werden.
Und wie ich so tippen, kommt mir der Gedanke, warum ich eigentlich nicht Autorin werde ;0))
Ein Traum, den ich bereits seit Kindheitstagen hege aber der wohl ein Traum bleiben wird
Die Septemberluft am Morgen und Abendstunden hat sich verändert.
Und wenn wir ganz zeitig in den Morgenstunden aus dem Haus schleichen um zu schauen,
wie der Morgen erwacht, kann man die kleinen abgesetzten Wasserperlchen beobachten wie sie
sich auf den Blumen und Grashalmen festhalten.
Es sind kleine Gebilde, Wunderwerke der Natur.
Noch können wir ein paar Wildkräuter mit Heim nehmen, für einen Salat reicht es stets
Ihr Lieben,
für heute sage ich erst einmal machst gut und bis bald !











Das hast du wunderschön geschrieben liebe Moni.Ich liebe auch den Herbst und selbstgemacht ist immer gut.Ja,das war auch mein Traum, Schriftstellerin. Ich habe schon als Kind gerne Geschichten erzählt, jetzt verwirklichen ich den Traum ein kleines bisschen auf meinem Blog.Und etwas öffentlich war ich auch schon bei der Ausstellung. Mittlerweile bin ich zufrieden wie es ist,als Autorin müsste man ja ständig liefern und das wäre mir dann doch zuviel Druck, lach.
AntwortenLöschenEinen schönen Abend wünsche ich dir.
Herzlich Pippilotta 🙋♀️🫠
Guten Abend liebe Moni, warum solltest du nicht ein wenig mehr schreiben und erstmal hier veröffentlichen? Kleine Geschichten hier auf deinem Blog wären doch machbar. Deine heutige September Geschichte liest sich wunderbar, lässt die Hektik des Tages innehalten und regt neue Gedanken und Impulse im eigenen Kopf an. Danke dafür :-) !! Du hast einen grossen Vorteil beim Schreiben gegenüber professionellen Autor*innen. Niemand bedrängt dich, du musst nicht für Deinen Lebensunterhalt schreiben , sondern hauptsächlich für dich, deine Freunde und Bekannten,,,,
AntwortenLöschenLiebe Grüsse
Angela vom Literaturgarten
Beim Anblick der Äpfel wurde mir schon ganz herbstlich zumute. Und an den zarten Blütenständen sieht man auch, dass sie von Blüten zu Samenständen wechseln. Die Zeit ist reif :-).
AntwortenLöschenSchreiben zu müssen wäre mir zu anstrengend. Aber , wie meine Vorschreiberin auch meint, ist doch so ein wenig Nachdenkliches, in ansprechender Form zu Papier (oder auf den Blog) gebracht, eine Alternative. Die Gedanken ohne Zwang ganz leise einfangen und in Form bringen. Den Leser für einen Augenblick in eine andere Welt entführen. Das ist doch machbar.
LG Christiane
Liebe Moni, da kann ich mich den anderen Kommentaren nur anschließen.
AntwortenLöschenDu hast das so schön geschrieben.
Schmunzeln musste ich beim Foto vom Zwiebelkuchen - die gleichen Servietten habe ich auch für Besuch.
Herzliche Grüße
Jutta
Was für ein süßes Hundefoto♥ Ganz wunderbar hast Du den nahenden Herbst beschrieben liebe Moni. Leckeres gibt es mit der Ernte des Sommers nun auch für den Gaumen. Mmmmhhhh....
AntwortenLöschenHerzliche Grüße
Kerstin und Helga
Was für eine herrliche Fülle! Beim Lesen sieht man förmlich die Gläser im Kellerregal immer zahlreicher werden. Und irgendwann darf die Küche dann hoffentlich auch wieder aus ihrem Erntezeit-Ausnahmezustand zurückkehren. 😉
AntwortenLöschenIch finde es schön, dass vieles, was für unsere Eltern und Großeltern selbstverständlich und manchmal sogar lebensnotwendig war, heute wieder neu geschätzt wird. Nicht weil früher alles besser war, sondern weil manches Wissen einfach zu wertvoll ist, um verloren zu gehen. Ernten, einkochen, backen und möglichst wenig verschwenden gehören für mich dazu.
Und ein Garten muss ja nicht nur satt machen. Er darf auch ein Ort sein, an dem man zwischen Blumen und Gemüse das Leben genießt, mit einem Buch, einem Glas Wein, lieben Menschen oder einfach mit ein bisschen Zeit für sich selbst.
Ich wünsche euch noch eine wunderbare und genussvolle Erntezeit. Und bei Zwiebelkuchen und Apfelcidre würde ich mich vermutlich ganz freiwillig dazugesellen.
Liebe Grüße
Anette
ich hoffe, der spätsommer bleibt uns noch ´ne weile erhalten :-D
AntwortenLöschendas ist unseren feriengästen nämlich lieber als usseliges herbstwetter - und gäste = einkommen.
zum einwecken bin ich schon ewig nichtmehr gekommen, das airb&b reicht mir im moment als aufgabe...... aber die apfelernte hier fällt eh schlecht aus, die meisten äpfel sind schon unreif und madig im juli von den bäumen gefallen - hallo klimakrise.
puschel das hündchen von mir xx