Samstag, 15. Juni 2019

Time to Chill


 Was hab ich mich auf das Wochenende gefreut.
Ich weiß, die Woche war doch eh recht kurz durch den Pfingstmontag.
Ja ja, aber die 4 Tage waren voll gepackt bis über den Tellerrand.
Da war ich am Abend echt froh, einen vergangenen Tag vom Wochenprogramm streichen zu können.
Vollgepackt mit Arztterminen ( wo man dann doch noch gehörig lange warten durfte ),
und div. anderen Verpflichtungen.
Endlich Samstag, endlich mal ausschlafen und nichts tun.
Zumindest hab ich es mir fest vorgenommen ;0)
Also erst einmal genüsslich einen heißen Kaffee trinken, die Ruhe genießen
und mit Emmchen eine kleine Gassirunde drehen.
Ein altes Buch fiel aus meinem Bücherregal.
Was wollte es mir sagen ?
" Land der tausend Schleier " ... soll es heißen :
Hey Waldfee, wie wäre es einen Urlaub zu planen.
ODER :
Hey Waldfee, ist an der Zeit wieder auf den Teppich zu kommen und bei dir selbst zu sein .
Ich könnte sicher noch einiges mehr hinein interpretieren.
Jedoch lasse ich es so gerade Bewusst im Raume stehen.
Beide Punkte wären stimmig für mich.
Urlaub ist geplant, allerdings dauert es noch ein Weilchen bis es soweit ist
und letzteres hab ich mir eh vorgenommen.
Welch ein Zufall. Ok, es geben keine Zufälle da bin ich mir ganz sicher.
Alles hat seinen Grund im Leben warum es so oder so passiert.
Der Morgen fing so wundervoll an.
Der Himmel war kräftig leuchtend blau, kein Wölkchen war zu sehen, eine seichte Brise wehte.
Leider hat es sich zugezogen und es scheint, als würde auch der heutige Tag nicht ohne Regen
davon kommen. Dabei wollt ich einen kleinen Abstecher zum Pfingstrosenfeld machen.
Das sollt ich schleunigst vor dem Regen tun, damit die Pfingstrosen nicht durchnässt hier ankommen.
Freu mich schon auf das bunte Pfingstrosenfeld, denn frischer kann man seine Blümchen nicht kaufen.






 
Schaut mal, die kleinen Fürchte am Olivenbaum sind schon da.
Jetzt muss nur noch die Sonne kräftig scheinen damit sie heran reifen können.
Ich brauche dringenst mehr Outdoor Platz.
Kennt ihr das, als Gartenfreund ständig Blümchen kaufen zu wollen und ihr habt kein Platz mehr ?!
Verflucht ist das, sich ständig auf die Finger klopfen und nein sagen zu müssen.
Das ist wie ... wenn ein Kind ein Eis haben möchte und es nicht bekommt ;0)) kreeeeiiiisch.



PASSIONSBLUME

Ich mag es, mir hin und wieder Ableger zu machen und zu zuschauen, wie sie heranwachsen.
Dies ist eine Kletterpflanze, leider habe ich ihren Namen vergessen.
Vielleicht kennt eine liebe Gartenliebhaberin unter euch ihren Namen und kann ihn mir mitteilen ?!
Das wäre sehr lieb.
Es ist schön zu sehen, dass sie sich sichtlich wohl fühlen und wachsen und gedeihen.



Und ein neues Pflänzchen durfte im Waldfeenhaus Einzug halten.
Tata tataaa , erstmals hab ich mir ein Orangenbäumchen gekauft.
Also, ... es möchte noch eins werden um genau zu sein ggg.
Ist ja noch ein winziges Babymöchtebaldgernpflänzchen.
Habe mir sagen lassen, das es nicht so easy sei, Südfrüchte heranzuziehen.
So habe ich mir eine hübsche Herausforderung zugeteilt die ich bewältigen möchte.
Zum Glück gibt es google wo man schnell was nachschlagen kann.
Oder man holt sich gleich einen Ratschlag vom Profi ein.


Langsam zieht sich der Himmel mehr und mehr zu.
Dichte Wolken ziehen auf und so wird es tatsächlich gleich wieder regnen.
Also, bevor ich zum Chillen komme, geht es aufs Feld zum Blümchen schnippeln ;0)
Und was macht ihr heute so ?
Ich wünsche euch einen schönen Samstag. Egal ob mit Gartenarbeit, shoppen oder chillen.

Es sei uns gegönnt !
Eure Moni

Donnerstag, 13. Juni 2019

albern, peinlich oder witzig ... egal es war Spritzig



Loslassen, einfach loslassen und die Gedanken nicht mehr
kreisen lassen. Macht ihr das auch viel zu selten,
weil es ( wie wir meinen ) immer etwas wichtigeres gibt,
als mit sich selbst im Einklang zu sein ?!
Manchmal passiert es allerdings unverhofft.
Man verabredet sich mit einer Freundin um gemütlich mit den Hunden an der Rur
spazieren zu gehen, um geschehene Erlebnisse des Alltags auszutauschen,
und plötzlich steht man mitten drin und das innere Kind kommt zum Vorschein.
Und für einen Moment vergisst man Zeit und Raum, ist im hier und jetzt.
Weder die Vergangenheit, noch die Zukunft hat uns Kopfmäßig gefangen.
Das jetzt hat alles verdrängt.
Bei 23 Grad ist eine Abkühlung willkommen.
Also Schuhe aus und vorsichtig wird sich ins kühle Nass vorgetastet.
Meine Güte wie empfindlich man doch geworden ist.
Nicht nur das Wasser war ziemlich kalt an meinen Füßen, nein auch das " hineintapern "
war recht unangenehm. Auuuutsch was tat das weh.
Kann mich nicht entsinnen, das ich als Kind so über über überempfindlich war.
Meine Güte was sind wie Barfuß über Feld und Wiese gelaufen.
Und auf dem Rückweg, ( da wir kein Handtuch dabei hatten,
weil .... Spontanaktion ) sind wir ein großes Stück mit
nackten Füßen über die Feldwege gestreift.
Des öfteren haben wir uns umgeschaut, ob auch jaaaa keiner
hinter uns ist und mitbekommt, wie wir über den Weg eiern ;0))
Dabei habe ich in den Sommermonaten immer nackte Füße, leichtes Schuhwerk an
und laufe viel Barfuß.
Und so wie es wieder in den Herbst hinein geht, geht der Griff in den Schuhschrank sehr schwerfällig.
Und dennoch sind die Füße empfindlich geworden.
Aber Schluß jetzt mit jammern und Fußprobleme lol.





 GIRLPOWER

Schuld an unserer Spontan Spliss Splash Rurparty war mein Urlaubsgast Loui.
Schnurstracks stürmte er ins Wasser.
Natürlich ließ Emma nicht auf sich warten und zu guter letzt  hüpften die Zweibeiner hinein.
Auf dem Rückweg ist uns aufgefallen, wie angenehm sich unsere Füße fühlten, so weich und
nach dem Barfußgang zum Auto, schmerzten die Füße nicht mehr.
Es war wie eine erfrischende Erleichterung für die Füße.
Fast wie " new born "





Die Woche neigt sich dem Ende zu.
Habt ihr schon das Wochenende verplant ?
Also meins steht noch völlig offen da, was sich allerdings
schleunigst ändern darf.
Startet gut ins Wochenende und laßt des öfteren mal das
innere Kindchen heraus.
Es würde sich freuen !

Eure Moni

Montag, 10. Juni 2019

in den Tag hinein ...



Hier im Westen des Landes läßt das Wetter echt zu wünschen übrig.
Der Himmel hängt meist voller dicker Regenwolken, es ist windig,
begleitet von oftmals mega starken ergiebige Regenschauern.
Dann ist es angenehm warm und plötzlich fröstelt es einem wieder.
Und das im Juni !
Jacke an, Jacke aus, es wiederholt sich ständig / knaaaatsch ;0(

Jedoch möchte ich gerade nicht meckern, die Sonne lugt hervor
und es scheint doch noch ein schöner Pfingstmontag zu werden,
an dem wir raus in die Natur können.
Für die Natur ist dieses Wetterchen allerdings von Vorteil.
Wir können ja förmlich, fast im Zeitraffer zusehen, wie alles wächst und gedeiht.
Eine herrliche Blütenpracht, das saftig satte Grün der Wiesen und Felder,
immer aufs Neue so schön.
Der ersten Morgenspaziergang liegt hinter uns und für heute Mittag ist ein Spaziergang
an der Ruhr geplant. Mal schauen, wohin es uns genau ziehen wird.
Über die Pfingsttage haben wir einen kleinen Gast im Hause.
Es ist Loui, ein süßer alter Rauhaardackel, der allerdings noch
sehr agil herum flitzt und ne Menge Flausen im Kopf hat.
Wenn ich ihn beim spazieren beobachte, muss ich immer an die Werbung von Kinder Pinguin
denken ... watschle, watschle. Einfach göttlich.
Zuvor es aber losgeht, macht Le Madame Emma ein kurzes Nickerchen auf der Terrasse.
Gemütlich eingekuschelt, auf dem von der Sonne vorgewärmten Schafsfell.
Da könnt ich glatt ein wenig neidisch werden.
Und Loui  mampft gerade die letzten Krümelchen aus seinem Futternapf.
Hach ja, es ist so Erholsam, mal die Ruhe, die Stille zu genießen.
Einfach in den Tag hinein leben, wir machen es viel zu selten.
Ich muss ehrlich gestehen, dass es mir wirklich schwer fällt
nichts aber auch rein garnichts zu tun.
Mit rein garnichts meine ich natürlich die alltäglichen Pflichten
die uns auferlegt werden.
Und wie schwer es uns hingegen fällt, uns mit dem neuen Buch auf die Couch zu setzen.
Oder in Zeitschriften zu stöbern, oder nur entspannt dasitzen und die Gedanken schweifen lassen,
loslassen, durchatmen, den inneren Frieden für einen Moment spüren.
Warum können wir es nicht, warum schieben wir diese schönen Dinge im Alltag stets vor uns hin?
Ich ertappe mich so oft dabei wenn ich innerlich zu mir sage:
ach später, nur noch das erledigen, aber das geht jetzt nicht,
keine Zeit, keine Ruhe, keine Kraft  ... !
Ja gerade dann sollten wir inne halten um neue Energie zu schöpfen.
Vielleicht sitze ich am Abend dann nicht mal völlig erschöpft auf der Couch und kann meinen
Lieblingsfilm bis zum Schluß schauen ohne dass mir die Augen zufallen.
Aaaaaw, die Tiere tun es doch auch, sie machen es uns vor, mehrmals am Tage.
Wie komme ich überhaupt auf dieses Thema ?
Wieso schreibe ich dies alles ?
Eigentlich hatte ich etwas ganz ganz anderes geplant zu schreiben.
Grübel, grübel.








Meine kleine Terrasse möchte Farbe bekennen.
Die Hortensien beginnen sich zu färben, die Oliven werden langsam dunkel und wachsen,
die Succulenten werden üppig groß und ragen über die Töpfe herunter.
Ich liebe dieses Naturschauspiel immer und immer wieder aufs Neue.
Ach ja, ich hatte es schon mehrmals erwähnt, ok ;0))



Die Stille genießen mit einem Piccolöchen und Blueberry's.
Verdünnt versteht sich :0)
Und wie genießt ihr den heutigen Tag ?
Grüß euch ganz lieb,
Moni


Freitag, 7. Juni 2019

Im Einklang mit der Natur


SOMMER

So wohlig warm die Sonne scheint
Vom Himmel blau und weiß
Kein trübes Wölkchen Regen weint
Es ist heut ganz schön heiß.

So zeigt der Sommer sich nun endlich
Gewartet haben wir lang auf ihn
Auch wenn die Hitze ist befremdlich
Und uns so manchmal zwingt auf Knien.

Die Wärme lasst uns still genießen
Auf lebt der Geist voll Lebenslust
Verbrannte Erde lasst uns gießen
Damit die Schönheit nicht wird zum Frust

So wärmt die Sonne uns’re Seelen
Wir freuen uns an der Natur
Nun müssen wir uns nicht mehr quälen
Nur noch genießen das Leben pur.


( Ludwig Strunz )

Ich mag es so sehr, zu dieser Jahreszeit durch Wald und Wiese zu streifen.
Alles grünt, blüht, wächst und gedeiht.
Vögel zwitschern, Grillen zirpen um die Wette, Bienen summen,
Heuschrecken hüpfen mir auf meinen Schuhen.
Der Wind spielt mit den Blättern von Bäumen und Sträuchern.
Das Gras, die Ähren rascheln im Wind.
Am liebsten würd ich mich für eine Weilchen ins saftige Gras legen, einfach nur lauschen,
nur da sein, alles vergessen, in den Himmel schauen und den Wolken beim vorbeiziehen beobachten.
Aber ich bin ja nicht alleine ;0). Wir wollten Gassi gehen und es ist flirrend heiß.
Zwar hat Lio keine große Lust durch die Wiesen zu streifen, er würde am liebsten auf unsere
Rückkehr warten wenn es wieder Richtung Heimwärts geht.

Aber ... wie es so schön heißt :

Mitgegangen - mitgefangen ;0))



Es findet sich immer was, um einen kurzen Zwischenstop einzulegen.
Obwohl ich ein absoluter Naturmensch bin, weiß ich nicht,
wie es sein würde, wenn ich keinen Hund hätte.
Sicherlich wäre ich nicht so häufig und intensiv unterwegs.
Mit Hund macht man sich Zeit, wir sind bereit weiter wegzufahren um neue unberührte
Natur kennenzulernen.
Wir nehmen die Stimmung der Natur, unser Umfeld anders wahr.
Man schaut genauer hin, macht sich mehr Gedanken.
Bei Stress und Hektik im Alltag, ist die Natur doch immer wieder Willkommen.
Zumindest können wir für eine gewisse Zeit negative Gedanken, Stress etc. wegschieben.
Oftmals finde ich aber auch tolle Lösungen für verzwickte Situationen.
Die Natur verwurzelt uns erneut oder in der Computersprache würd es dann heißen :
neues Update verfügbar.
Ein treuer Vierbeiner, ein Seelenfreund für unser Herz ist unersetzbar und einmalig unserem Leben.
Sie lehren uns so unendlich viel.
Noch fällt es mir schwer, unbeschwert zu schreiben.
Die Zeit ist noch zu Frisch, zu kurz und alles braucht seine Zeit zum heilen.
Gedanken kreisen noch oft wirr im Kopf herum ohne ein gefestigtes Ziel.


Ich wünsche euch ein schönes Pfingstfest.
 Eure Moni

Sonntag, 12. Mai 2019

Kraft und Energie



Wie soll man beginnen, wenn man längere Zeit nichts mehr von sich hat hören lassen ?
Etwa ... Halloooo, wie gehts ?
Oder ... Gott sei Dank, den Winter haben wir gut überstanden ?
Oder ..., oder ..., oder ... 
Dabei hatte ich mir fest vorgenommen, keine längeren Pausen zwischen zu lassen.
Doch was wir planen, und vornehmen oder auch gerne möchten, danach fragt uns
das Leben und der Alltag nicht.
Das Leben macht was er für uns vorgesehen hat.
Und so entwickelt sich unsere To Do Liste immer anders als vorgesehen.
Ja, es hat sich in den letzten Monaten viel ereignet.
So manches war schön und von Vorteil und manches ist passiert, worauf ich gut und
gern hätte drauf verzichten können.
Und oftmals holen einen die traurigen Momente im Leben ein,
wo man sich fragt, ob dies alles Sinn macht.
Das liebste ist mir genommen worden.
Plötzlich, ganz unerwartet bekam ich die furchtbare traurige Nachricht, das mein Conner,
mein Seelenhund, mein wertvollster Schatz, Knochenkrebs hat.
Ich möchte nicht näher darauf eingehen, aber ich denke, das es für mich wichtig ist, mir dies von
meiner Seele zu schreiben.
Ich war noch nie in meinem Leben so Fassungslos, so Bodenlos, so leer und einsam.
Mit gerade einmal 10,5 Jahren musste ich meinen liebsten und besten Freund gehen lassen.
Fünf Wochen ohne dich, es schmerzt unendlich und ich kann es in Worte nicht ausdrücken.
Dies Foto wurde vor der Tierarztpraxis gemacht und wir hatten keinen blassen Schimmer davon,
was uns in der nächsten 1/2 Stunde für eine Nachricht überbracht würde.
Er war immer so Aufmerksam, verspielt, lieb, verschmust, gefressen bis zum letzten Tag und nichts,
aber auch gar nichts hat er sich anmerken lassen.
Nur die Verdickung die plötzlich am Vorderbein war und ihn dementsprechend nicht richtig
auftreten lassen konnte.
Das Leben geht weiter, auch wenn sie für uns zunächst still zu stehen scheint.

Mein hübscher kleiner Junge, du wirst in meinem
Herzen bleiben


Nun versucht man, sich im Alltag wieder zurecht zu finden,
sich abzulenken auch wenn es schwer fällt.
Man versucht die kleinen schönen positiven Dinge im Leben einzufangen.
Allerdings haben sie einen ganz ganz anderen Stellenwert erhalten.
Das Leben betrachtet man gerade bedeutend nüchterner als zuvor.
Wenn die Sonne durchs Fenster scheint, sie einen wärmt,
so prall ins Gesicht scheint mit ihrer ganzen Kraft und Energie, möchte man sie am liebsten
festhalten und nicht mehr ziehen lassen.
Ein wichtiges Lebenselixier nicht wahr ?!!






Schade das der Mai so verregnet und frisch ist.
Die Trockenphasen zwischendurch werden dann schnell und
ausgiebig genutzt um die Natur zu erkunden.
Allerdings schaut nach den Regenschauern das frische Grün so kräftig und satt aus. 
Ist ja schon eine Augenweide wenn alles so blüht und grünt, statt
auf dörres, vertrocknetes Gras, Bäume, Sträucher, Gärten zu schauen.






Nun geht es aber wieder Richtung Heimat.
Die nächste dichtere Wolkendecke ist im Anmarsch.
Ich wünsche euch einen erholsamen und ruhigen Sonntag.

Liebe Grüße, Moni