Ich weiß ja nicht, wie es euch gerade geht.
Doch ich bin echt happy, das die Hitze hier wohl anscheinend doch endlich vorüber ist.
Es hat ein Ende, aufatmen und Erleichterung.
Der Regen, der viel zu lange auf sich hat warten lassen,
war nun auch des öfteren da und ich bin immer wieder verwundert,
wie schnell sich die Natur wieder erholen kann.
Rasenflächen, die trocken, leuchtend gelb und strohig waren, erstrahlen in sattem Grün.
So auch Felder und Wiesen.
Und dennoch haben es leider auch unzählige Pflanzen, Sträucher oder Bäume
nicht geschafft sich davon zu erholen.
Es ist ein Regenerieren und ein Sterben stets aufs Neue in jedem Jahr.
Doch dieser Sommer hatte es in sich und selbst Tier und Mensch brauchen länger, um sich davon zu erholen.
Besonders die Tiere die nach Futter, Wasser und Schattenplätze suchten, die ihre Brut versorgen mußten
und kaum eine Chance hatten, wenn man nicht wenigsten etwas
mit zur Hilfe bei tat.
So viele tote Maulwürfe hab ich liegen sehen, so auch Vögel
die einfach zu schwach waren.
Stiller ist es geworden, die Vögel hier sind nicht mehr so aktiv.
Man beobachtet zwar die Spatzen, meinen, Rotkehlchen, ...
aber sie sind ruhiger als würden sie neue Kraft für die
bevorstehende Jahreszeit sammeln müssen.
Ich bin mir sicher, das wir in diesem Jahr mehr zufüttern sollten
als in den Jahren zuvor.
Nun, seit ein paar Tagen, schnuppert die Luft frischer, klarer, erdiger es macht sich ein wohliges Gefühl in uns breit.
Ein Gefühl, die Vorfreude auf den Herbst.
Mit der bevorstehenden Jahreszeit, dem Herbst, beginnt
auch im Waldfeenreich die herbstliche Sammelleidenschaft.
Da führt kein Weg dran vorbei. Die ersten Eicheln, die ersten Kastanien, die ersten Beeren,
Äste, Zapfen,alles wird immer mit Heim geschleppt.
Wer kennt es nicht ;0)) zwinker.
Den ersten Kranz von den Eicheln hab ich auch schon gewerkelt
und ein Mini Blätterkranz liegt auch bereits auf dem Gartentisch.
Die Natur hat ja einiges zu bieten woran sich das Auge erfreuen kann.
Auf dem Wochenmarkt hab ich eine wirklich schmackhafte
französ. Pflaumenart entdeckt, die ich zuvor nicht kannte.
Seitdem ist sie beim Einkauf auf der obersten Stelle,
ein must have.
Ein paar Handvoll gute Laune Happen
Die Birnenzeit ist auch wieder da. Da kommen stets Kindheitserinnerungen auf.
Als Kind sind wir hoch in die Bäume geklettert, haben uns auf
einen stabilen Ast gesetzt und Birnen gegessen, eine nach der anderen.
Saftig süss schmeckten sie und bei eigener Kletterkunst und
Ernte natürlich besonders gut.
Meine Mutter hat sie eingemacht, Marmelade oder Kompott
draus gekocht.
Wie mit den anderen hiesigen Obstsorten wie Äpfel, Pflaumen, Mirabellen, Kirschen,
Johannisbeeren, Stachelbeeren, Waldbeeren und was auch immer gepflückt wurde.
Das ein oder andere werken ich natürlich auch noch.
Nur nicht so in den Mengen, wie es damals üblich war.
Entsinne mich noch gut, wie der Vorratskeller überquoll mit Weckgläsern und Marmeladegläser
so auch mit Gemüse, getrocknete Kräuter.
Liebevolle bunte beschriftete Gläser, hübsch anzuschauende Holzregale,
die den Sommer für den bevorstehenden Winter eingefangen hatten
Minitrauben :0) aus dem Garten eines Nachbarn.
Sie sind wirklich so winzig winzig klein und dennoch so
erstaunlich lecker und Zuckersüss.
Wenn man davon Wein herstellen wollt, da bräucht man
wirklich schon eine ordentliche üppig ausfallende Ernte
und vom Endpreis sprechen wir besser nicht.
Samen von der gemeinen Hainbuche.
Ich find, so gemein ist sie doch garnicht.
Als Deko macht sie sich übrigens auch hübsch und mit einer
kleinen Mini Lichterkette besonders hübsch anzuschauen.
Übrigens auch, wenn die Saat an Farbe verliert.
Alles ist Vergänglich und auch Vergänglichkeit hat versteckte Schönheiten
So sah unser früher Start in den Morgenstunden aus.
Bedeutungsvoller kann ein Sonntag wohl nicht starten.
Ihr Lieben, wir wünschen euch noch ein paar wunderschöne entspannte Stunden
bevor der Sonntag sich verabschiedet.
Wir werden uns weiterlesen im September.
Ist ja nimmer lang








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