Montag, 16. August 2021

Momente des Alltags

 

Für wenige Tage war der Sommer zurück. Just a Moment.
Nach diesen angenehmen warmen und hellen sommerlichen Tagen hat uns das
usselige Wetter zurück. Grauer Himmel, windig, unbeständig frisch und Regenschauern begleiten uns durch den Tag,
durch die erst neu angebrochene Augustwoche.
Zumindest durften wir das Wochenende noch vollsten auskosten und genießen.
Gemütlich auf der Terrasse sitzen und frühstücken.
Ja das lag schon ein ganzes Weilchen zurück. Umso mehr haben wir es genossen.
Es war vollgestopft mit kleinen ☘smomenten !
Uns hat es, wenn wir  nicht gerade unser Waldfeenstübchen belagert haben,
nach draußen in die Natur gelockt.
Einfach mal nix tun, Seele baumeln lassen. Ohne auch nur ein Fünkchen von einem schlechten Gewissen zu haben.
Kein Zeitgefühl, kein Druck, keine To Do Liste, ... alles ins Flow geleitet.
Die wärmende Sommerluft genossen, zugesehen, wie die Gräser im Winde tänzeln ... !
Die ersten Kirschbaumblättchen lassen sich auf der Terrasse nieder.
Und in den Morgen / Abendstunden nehmen riecht die Luft schon schwerer, erdiger nach Herbstluft.
Oder bilde ich es mir nur ein ?! Vielleicht ist es nur eine kleine Vorfreude auf den bevorstehenden Herbst.
Doch zuvor dürfen sich noch gern einige Tage des Sommers sich zeigen. Es wird wieder früher dunkel, die Abende
länger und ich ertappe mich dabei, wie im Stübchen mehr und mehr Kerzen angezündet werden.
Die Terrassentür dennoch weit geöffnet, die Luft, das dämmerige Abendlicht beobachten und Gedanken ziehen lassen.
Wenn die Sonne untergeht und alles ins goldene Abendlicht verhüllt.
Das läßt uns doch garantiert für einen Moment den Alltag vergessen.
Gedanken ziehen lassen ... nicht immer eines der leichtesten Übungen in dieser Zeit.
Am besten gelingt mir dies, wenn durchs Haus chillige Entspannungsmusik läuft.
Manchmal schnappe ich mir dazu Spontan mein Meditationsbänckchen, setz mich nieder, schließe die Augen
und versuche den Klängen zu lauschen.
Natürlich darf da ein angenehmes Düftchen eines Räucherstäbchens nicht fehlen ;0)


Hiesige Früchte Mirabellen, Kirschen, Himbeeren, Brombeeren.
Da backe ich gern wieder ein Blech Kuchen belegt mit einheimischen Obst.

Zeit der Ernte

Schmetterlinge lieben wohl auch den starken Duft von Minze ;0))
Ausgiebig und geduldig verschwand ihr Rüsselchen in den feinen Blüten.

 
Wie schön sie blüht meine Buntnessel Clous Wizards Sun Velvet.
Als Kind / Teeny mochte ich diese Art von Pflanzen nie.
Meine Mutter ( Gärtnerin ) umso mehr. Ich erinnere mich, das sie unzählige Arten
dieser Pflanze besaß und sie wuchsen wie verrückt.
In diesem Jahr hab ich selbst erstmalig ein hübsches Exemplar ergattert.
Lach, dieses kräftige Rot hat es mir angetan und nun beginnt sie zu blühen.




Man sagt, das man an den Blüten der Hortensien sehen könne wenn der Herbst in Anmarsch ist.
Die ersten Blüten der Hortensien hab ich schon zum trocknen Kopfüber in der Dunkelkammer gehangen.
Diese Blüte scheint noch ein absoluter frischer Spätzünder zu sein.
Der diesjährige Sommer war wahrlich perfekt für Hortensien.
Wenn ich in mancher Gärten schaue, und sehe, wie üppig auch dort die Hortensien blühen ... 
und ich dann überlege, wie unendlich viele hübsche Kränze man daraus werkeln könnt ... ❤️. 

Bis bald, eure Moni

Mittwoch, 11. August 2021

Manchmal hat die Stille einen Namen

 

Manchmal braucht es Stille um gewisse Dinge, Ereignisse,
Prozesse zu verstehen, zu dulden oder zu akzeptieren.
Das, was Momentan hier in unserem Land passiert ist unbeschreiblich, macht traurig, wütend,
bereitet Kummer. Am liebsten würde ich diesem Land den Rücken kehren.
Ein Stückchen Wald, ein kleines Domizil Namens Rückzugsort, ein kleiner angrenzender See.
Ruhe vor den bevorstehenden Geschehnissen und düsteren Ereignissen die uns  in kommenden Zeiten
niederwalzen werden. Doch ich bleibe Standhaft, beuge mich nicht, mache mein Ding und
irgendwann muss doch die Erleuchtung kommen und siegen!
Die ständigen tagtäglichen Ereignisse machen krank und müde.
Eine Woche mit Drehschwindel verbracht, fast eine komplette Woche unglaubliche Rückenprobleme ertragen,
Muskelschmerzen, Druck im Kopf, Luftprobleme. Und wovon das alles ?! ... vom ständigen Gedankenkarrussel.
Ich habe beschlossen, dem ganzen einen Riegel vorzuschieben. Ich mach ab nun nur noch mein Ding um mich zu schützen.
Eigentlich bräuchte ich keinen Fernseher mehr. Doch die GEZ brummt einem die Beiträge so oder so auf was ich schon mal
recht dreist finde und schlagen sogar die Gebühren noch höher für ihre täglichen Lügenmärchen.
Nicht mal einvernünftiges Programm kommt mehr zu Stande.
Nur noch 0 8 15 Serien und ziemlich flache Unterhaltung wird einem präsentiert.
Aber ich wollt nicht stänkern ;0) ... Ehrenwort.
Es geht doch nichts über Ruhe, Stille, Zufriedenheit, innere Einkehr und Freude.
Umso zufriedener und entspannter sind wir, weil wir einen neuen schönen ruhigen Platz gefunden haben.
Unser neues geheimes Versteck der inneren Ruhe.
Ein wunderschönes Plätzchen wo sich anscheinend nur Hundefreunde treffen.
 Ein herrliches Plätzchen zum picknicken, zum lesen, zum in den Himmel gucken, zum lesen, zum lachen
oder einfach den Hunden beim rumtollen zu beobachten.
Oder Boote beobachten, die hin und wieder in der kleinen versteckten Bucht anlegen.
Manchmal sitzen dutzende Reiher, Schwäne, Gänse auf der Wiese und man könnt meinen sie würden sich
lauthals untereinander unterhalten.

Manchmal hat die Stille auch einen Namen : nichts bewerten, ziehen lassen !




Und klein Emma hat zugleich neue Freunde gefunden.
Bei Hunden ist es anscheinend so wie bei kleinen Kindern ...
es harmoniert gleich und ab in den Sandkasten :0))
Während sich die Frauchens emsig unterhielten und über Gott und die Welt debattierten und lachten,
trollten die 3 fein umher.

Manchmal hat die Stille auch einen Namen : lachen !

Ein kleiner Fluss war vom vielen Wasser übergetreten und hat das Gras geplättet.
Bietet sich natürlich gleich als Ausruhplatz an wenn Emma nicht zuvor baden gegangen wäre.
Kaum hat ich das Foto geschossen, musste Emma unfreiwillig im Flüsschen baden gehen ;0))
Doch bei angenehmen sommerlichen Temperaturen kommt eine Abkühlung doch sehr gelegen ggg.
Schadenfreude ?! Die Knirpse stand selbst plötzlich bis zu den Knien im Wasser.

Manchmal hat die Stille auch einen Namen : Loslassen !


Einfach nur im Gras liegen und das rascheln der Bäume lauschen.

Einfach nur im Gras liegen und den Grillen horchen.

Einfach nur im Gras liegen und die ziehenden Wolken beobachten.

Einfach nur im Gras liegen und die Augen schließen.

Einfach nur im Gras liegen und Dankbar sein.


Manchmal hat die Stille einen Namen : Lebensfreude !

Montag, 2. August 2021

Urban Farming / gemeinschaftlich gärtnern, ...

 

Halli hallo ihr Lieben.
Es ist wieder einmal ein ordentliches Weilchen her seit meiner
letzten Post.
Aber manchmal weiß man einfach nicht, was oder wie man etwas zu Papier bringen soll.
An Ereignissen mangelt es ja nicht wirklich aber ihr wißt sicherlich,
wie es ausschauen kann, wenn man vor dem Computer hockt und man einen überfüllten Kopf hat.
Doch heute möchte ich euch ein absolut mega tolles Buch vorstellen :
URBAN  FARMING vom Löwenzahn Verlag.
Einen ganz ganz lieben Dank für dies wunderschöne Rezensionsexemplar und das Vertrauen was sie mir schenken.
In unseren Großstädten mangelt es oftmals an Grünflächen, an Gärten, Kleingärten / Schrebergärten.
Was sich allerdings in den letzten Jahren stark verändert.
Ein neues Bewusstsein stellt sich ein und wir lieben es, unser täglich Obst und Gemüse selbst anzubauen.
Ja und es macht einen heiden Spaß sich zum Teil selbst zu versorgen.
Kleingärten haben mittlerweile Hochkonjunktur und die urbanen Gärten boomen emens.
Jeder der kann und mag, sehnt sich nach einem Stückchen Garten, Freiheit.
Laura Setzer und Juliane Ranck wollten Landwirtschaft inmitten der Stadt.
Vor gut 2 Jahren starteten sie mit einem völlig verwilderten Areal im Herzen von Frankfurts Urban Farminn Project :
Gemüseheldinnen, das inzwischen 130 Mitglieder hat.
Nun möchten die beiden noch mehr Menschen für dieses städtische Gärtnern in den Bann ziehen.
Das Buch der beiden Frauen " Urban Farming " Gemüse anbauen,
gemeinschaftlich gärtnern, Ernährungssouveränität schaffen",
das am 24. Juni im Löwenzahn Verlag erschien, ist sowohl ein spannendes Sach aber auch ein
tolles hochinformatives Lesebuch.
Ein hervorragender Ratgeber für angehende Stadtgärtner /innen.
Die beiden Autorinnen Juliane Ranck und Laura Setzer  stellen weitere großartige umsetzbare Ideen,
Projekte und Pionier/innen vor.
Sie liefern eine Vielzahl informativer Tipps, detaillierte Anleitungenund praktische Tricks ganz gleich,
ob für den Start eines Gemeinschaftsprojektes oder für das kleine Gärtchen im eigenen Garten,
Balkon oder Terrasse.
Sie erklären die Permakultur, wo und wie essbares gedeiht und wie ein franz. Hügelbeet oder eine Wurmkiste angelegt wird.
Den Fokus legen die beiden Frauen auf die Gemeinschaft, also den Garten als Ort,
an dem Menschen zusammenkommen können,
sich locker rege austauschen können und gemeinsam eine gute Zeit verbringen möchten.
Wer gärtnert, macht nicht nur die Städte bunter, freundlicher, geselliger sondern auch lebenswerter und leistet einen Teil
gegen die Klimakrise !
Das tolle ist, das dieses 200 Seite starke Buch Klimapositiv hergestellt wurde.
Cradle to radle Druck und ist Plastikfrei unverpackt !
Das Buch ist in jeder Buchhandlung erhältlich. 
ISBN 978-3-7066-2687-3
Löwenzahn Verlag
Also ich bin sehr Dankbar und Begeistert, das ich dieses Buch vorstellen darf.
Für mich, ein absolutes must have für jeden, der sich mit diesem Thema Stadtgarten, Selbstversorgung und Klimakrise
auseinander setzt und interessiert ist.
 
Biologisches und saisonales Gemüse auf kleiner Fläche und mit wenig Mitteln hochproduktiv anbauen -
das ist das Prinzip des Market Gardening.
Nach dem Vorbild der Pariser Marktgärtner des 19. Jahrhunderts wird beim Market Gardeding ohne schwere Maschinen,
ohne Pestizide und Kunstdünger, dafür aber mit viel Wissen, Handarbeit und innovativen Techniken gearbeitet.
_________

 Jede Seite liest sich verständlich und es ist leicht zu verstehen.
Man möchte eigentlich gerne gleich in den urban Garden und loslegen. 




Es macht nicht nur große Freude dieses Buch zu lesen, man bekommt tolle Einblicke und ein
völlig neues Verständnis und Gefühl zu den Nahrungsmitteln


Über die beiden jungen Autorinnen:

Juliane Ranck absolvierte ihr Studium für Theater und Filmwissenschaft.
Nach einigen Jahren der Schreibtischarbeit , war ihr klar, das ihre künftige Bühne nicht der Schreibtisch
sondern der Garten sein würde.
Und da die Großstädte Heldinnen benötigt, jonglierte sie seitdem gekonnt mit ihrer Familie, der Arbeit und dem Projekt
" Gemüseheldinnen "durch den Alltag.

Laura Setzer erlebte die Natur in den vergangenen Jahren hauptsächlich in ihren alljährlichen Urlauben
oder bei Spaziergängen in den Stadtparks.
In Südfrankreich entdeckte die Grafikdesignerin mit ihrer Partnerin Juli die Liebe zum Gärtnern.
Und somit startete das Projekt der
" Gemüseheldinnen "


Donnerstag, 20. Mai 2021

Mairegen

 

Der Mairegen bringt alles zum erblühen. Nichts kommt schnell genug aus dem Erdboden um sich
im Sonnenlicht und Regen zu räkeln.
Ok, Regen trifft in diesem Jahr am ehesten, am genauesten zu.
Im vergangenen Jahr haben wir schon längst über die große Hitzewelle gejammert und die Jahre zuvor.
In diesem Jahr ist es mal ganz anders. Meist klettern die Temperaturen nicht über 17 Grad.
Eher noch ziemlich darunter und die Nächte sind immer noch arg frisch, zu frisch für den Wonnemonat Mai.
Ist es nicht herrlich, überall am Wegesrand, mitten in den Blumenbeeten, wo auch gerade immer,
begleiten uns diese zierlichen  und doch so mega pflegeleichten Akeleien.
In sämtlichen Farben ob gefüllte oder angefüllte Blüten.
Ich find sie einfach wunderschön und es ist ein " muss " sie stets in sämtlichen Vasen im Hause stehen zu haben.
Und kurz, bevor sie verwelken, hänge ich sie Kopfüber an einem dunklen Ort zum trocknen auf.
Den Samen, den man übrigens leicht ziehen kann, verteile ich im zeitigen Frühjahr an hübschen Plätzen.

Dem Regen hält die Akelei im Trotz den Blütensporn entgegen.
Sie sieht das Nass ansogst als Segen, doch heute stört die Wasserweih.
Die Wolken leeren Fass um Fass, ertränken schier das Volk der Fluren.
Kaskaden graben tiefe Spuren, verderben ohne Unterlass.
Die Akelei hielt tapfer stand.
Es nütze wohl, sich aufzulehnen.
Im Spiegel letzter Himmelstränen erstrahlt ein frisch gewaschenes Land.

( Ingo Baumgärtner )

Farbenfroh wird's auf der Terrasse.Vorbei ist der triste öde Blick auf Kahlheit.
Die Zeit vom Outdoor Living hat begonnen.
Es summt, es brummt, es schnattert überall.
Nur dürfte es ein wenig wärmer werden und nicht tagtäglich so unbeständig sein.
Der Regenschirm ist zumeist unser stetiger Begleiter ;0))
In diesem Jahr haben es mir die Farben dunkelblau, lila und dunkelrosa angetan und natürlich viel viel GRÜN.


Allium Giganteum darf da natürlich auf gar keinen Fall fehlen ;0)
Nur dumm, wenn man selbst nicht mehr als zu viel Platz an der Terrasse hat.
Und umso schöner, wenn bei einer lieben Freundin die hübsche Allium wie Unkraut gedeiht.
Dort stehen sie in Rabatten dicht zusammen und es blinzeln uns mindestens 100 geöffnete oder knospige
Allium an in den Farben Lila und Weiß.
Als ich in der vergangenen Woche bei meinem Lieblingsblumenmädchen shoppen war, sah ich Allium
bei den Frischblumen und da kostet ein einziger Stengel Allium Giganteum tatsächlich 6 Euro.
Mir stockte der Atem als ich das las. Ja auch die Preise der Blümchen sind in die Höhe geschnellt
nicht nur Lebensmittel, Holz oder gar Baubedarfsartikel.



Gerade sitze ich hier vor meinem Computer am Fenster bei geöffneter Terrassentüre, blicke hinaus
und lausche wie eine starke Regenschauer runterrasselt.
Die Tropfen klatschen auf Blüten und Blättchen bevor sie zu Boden fallen und wie Seifenblasen zerspringen.
Es macht sich Stille und innere Ruhe breit obwohl der Starkregen heftig tobt.
Regentropfen und das rauschen haben doch eine Wahnsinns Wirkung auf Geist und Seele.
Gleich ist die Regenschauer vorüber und es geht hinaus in die Natur.
Die Hündchens sitzen vor der Terrassentüre und warten bis der Regen vorüber gezogen ist.
;0) lach, Regen macht auch schläfrig.


So meine Lieben, es ist soweit.

Der Himmel klärt auf, der Regen zieht weiter und die Sonne lächelt ein wenig hervor.

Nun hält uns erst einmal nichts mehr.

Wir müssen jetzt unbedingt frische erdige Landluft schnuppern gehen.

Ich wünsche euch eine angenehme schöne Zeit !


Sonntag, 16. Mai 2021

im Mai blüht alles auf

 

Und schon stecken wir inmitten meines Lieblingsmonats Mai.
Alles grünt, es wird bunt, alles erweckt zum Leben, mein Geburtstag ... ist gerade vorüber.
Und was soll ich sagen, ... wieder ein Jahr älter ( knatsch, Jammer ).
Die Zeiten sind vorbei wo man sich auf die eigenen Geburtstage riesig freute ;0)
Ach nee, ich tu ja gerade so als wenn ... ne ne so ist es aber nun wirklich nicht.
Und ewig Kind oder pubertierender Teeny möchte man auch nicht sein, oder ?!!!
So ist das Leben. In nichts und rein gar nichts herrscht Stillstand.
Wer weiß, wozu es auch gut ist. Wir werden es annehmen müssen, ob es uns recht ist oder eher nicht.
Keiner fragt uns danach.
Wir nehmen die Reife an und dies was uns das Leben gelehrt und geprägt hat.
Das eine oder andere würde man in seinem Leben sicherlich gerne ändern oder anders anpacken,
wenn wir nochmals die Chance dazu bekämen.
Ich sehe jedoch darin, das alles seinen Grund hat und nichts ist Zufall.
Oder wie seht ihr es mit " diesem Leben ? "
Das Hexenfeuer ist in diesem Jahr auch ausgefallen. Ob dennoch die bösen Geister vertrieben worden sind ?
Geschmückte Birkenstämme für die / den Liebsten habe ich wenig an Türen oder Fenstern sehen können.
Schade, ein Brauch der in diesem Jahr gänzlich ausgefallen ist.
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Dafür blüht alles so herrlich, es duftet süßlich, erdig, Kraftvoll.
Raus in die Natur und jeden Tag gibt es was neues schönes zu entdecken.
Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde, Hühner, Gänse, alles verweilt wieder auf den Wiesen.
Reiher, die am Rande der Seen stehen und das tun der Spaziergänger und Radfahrer still beobachten.
Nach langem überlegen, habe ich mir nun ein E Bike zugelegt und für Emma ein Körbchen anmontiert.
Wir haben das Glück hier in einer wundervollen Gegend zu leben wo man so manche Sehenswürdigkeiten
nur mit dem Rad erreichen kann. Seit Jahren habe ich eigentlich ein hübsches Rad im Keller stehen.
Aber es hat mich nicht motivieren können, es einmal auszuführen ;0)
Ich erhoffe mir, das sich dies mit meinem neuen E Bike ändern würde.
Bisher war ich immer gern zu Fuß unterwegs.
Auch längere Strecken sind kein Problem. Mein Gedanke ging nun mehr in Richtung Hunde und älter werden.
Dann möchte ich ihnen so einen Marathon nicht zumuten.
Da können 2 km. oder weniger schon zur Qual werden für die alten Pfötchen.
Und so kann man auch mal getrost das Auto vor der Türe stehen lassen und mit dem Rad neue Wegstrecken erkunden.
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Auf der Terrasse blitzt wieder alles. Der Sturm von vor wenigen Tagen hat einiges angerichtet und es sah aus,
als ob eine Bombe eingeschlagen wäre.
Da hat man alles hübsch gemacht und dann kann man von vorne beginnen. es war mir ein mächtiger Anfang ;0))



Es duftet herb nach Thymian, süßlich nach Flieder und Vanille.
Der Wind spielt mit den Düften und weht sie uns direkt in unsere Sinne.
Ein volles Wohl fühl schnupper Programm.


Meine Mühlenbeckia, die ich vor Jahren in den Zinkeimern pflanzte,
schaute nach dem Winter erstmalig so aus, als hätte sie es nicht überstanden.
Tieftraurig hab ich überlegt, ob ich sie auf den Komposter geben soll.
Doch ich hab mir gedacht, versuche es einfach. Schneide sie kurz, wässere sie gut und schaue was sie macht.
Und siehe da, sie hat es mir gedankt und beginnt zu blühen.
H A P P Y,   H A P P Y,   H A P P Y   bin ich !!!
Das zeigt uns, das wir niemals im Leben zu schnell aufgeben sollten. 

Im Mai blüht sogar der Wind, gelb ist alles von den Pollen.
Es pfeift und summt und singt, die Natur tanzt aus dem Vollen.

( Beat Jan )

Ich wünsche euch einen schönen Mai

Sonntag, 25. April 2021

Raus in die Natur

 


Die letzten Tage vom April sind gezählt, dann geht es mit Volldampf  in den Wonnemonat Mai.
Allerdings leider ohne das berühmte Tänzchen in den Mai.
Ob er für uns etwas besseres bereit hält als der April ?
Wir werden abwarten müssen und ich bemühe mich zuversichtlich
zu sein auch wenn es einem derzeit nicht wirklich leicht fällt.
Zum Glück lockt uns die Sonne täglich hinaus und verbreitet ein lächeln und im Wald erscheint
das Leben auf uns unbeschwert zu wirken.
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Langsam wird es  g r ü n

Draussen wird es langsam grün.
Die Zweige sind noch nackt, doch bald ändert sich ihr Kleid
und der ganze Wald und die Wiesen werden blühn.
Erste Schneeglöckchen strecken sich fromm.
Das Weiss glänzt und der Himmel blau als wäre es für immer,
und man vertraut :
Er kommt, er kommt nicht, er kommt, ...

( M. B. Herrmann )

Frei, frei wie ein Vogel.
Emma genießt die Aussicht auf einem alten knorrigen Baumstumpf.
Aus der ferne Hundegebell, ob sie wohl in unsere Richtung kommen werden ?!
Aber nein, sie haben sich für einen anderen Weg entscheiden.
Ok, dann gehen wir halt alleine weiter.
Ist ja auch nicht schlimm. Sicher treffen wir noch mehr fesche Hundeseelchen wie mich ;0)


Hey Frauchen, vergiss mich bloß nicht.
Von allein kann ich hier nicht runter höppeln, also komm schon
und setz mich runter damit ich dir den Weg zeigen kann den wir
lang gehen werden sonst verläufst du dich noch. 


Der Tag lockt unser Herz

Der Tag lockt unser Herz hinaus,
der Frühling lässt uns träumen.
Der Himmel zieht die Uhren auf,
es ruft und zwitschert auf den Bäumen.

( Anna Lena Mil )

Sonntag, 18. April 2021

aus dem Erdreich ...

 

Was ein paar Tage Sonne und Wärme doch bewirken können.
Nicht, das unser Herz und unsere Seele erwacht und wir mit einem breiten lächeln in den Tag starten
( meistens jedenfalls ggg ),
nein, alles kriecht aus dem Erdreich in Richtung Licht, Luft und Sonne.
Neues Leben erwacht, eine neue Zeit beginnt.
In der Nachbarschaft knattern wieder früh morgens die Rasenmäher, es wird gewerkelt,
gescheffelt und geschuftet. Neue Garten und Pflanzideen werden ausgetüftelt und umgesetzt.
Neue Lieblingsplätze entstehen.
Im vorbeigehen hört man wieder das Tassengeklapper ;0)) auf den Terrassen und die ersten Grills
hatten auch schon ihren Einsatz. With every Year.
Doch die letzten Tage waren wieder einmal sehr wechselhaft.
Stimmt, im April sollte man noch nicht großartig viel planen oder gar Blümchen pflanzen.
Aber ehrlich, wer kann sich zurück halten, wenn die Sonne lächelt und man es endlich wieder bunt haben möchte.
Zumindest vereinzelte Blümchen dürfen Einzug halten. und Planungen dürfen entstehen.
In der kommenden Woche wollt ich meinen Olivenbaum umtopfen.
Er besteht zu 80 % nur noch aus Wurzelwerk und es wäre zu schade, wenn er mir nach all den Jahren
indem er mich begleitet eingehen würde. Passende Erde liegt schon bereit.
Nur fehlt mir noch ein passendes Pflanzgefäß. Garnicht so leicht etwas passendes zu bekommen.
Und ich wollte in diesem Jahr wieder etwas für die Bienchen , Schmetterlinge und Co tun.
Eine Art Wildblumenwiese allerdings in größeren Gefäßen für meine Miniterrasse.
Möchte dann natürlich hoffen, das sie den Weg auch zu meinem wilden kleinen Paradies entdecken werden.
Mal schauen ob mein Plan gelingt.


Es ist wieder Bärlauchzeit. Ist das nicht herrlich ?!
Bei einer lieben Freundin wächst sie im Garten am Teich wie Unkraut mittlerweile.
Schnell einige Handvoll abgeerntet und schwupp wurde es zu einem schmackhaften Pesto verarbeitet.
Natürlich wurden wir bei der Bärlauchernte von den Wasserschildkröten heimlich beobachtet.
Ob sie es für gut empfunden haben  ... ich denke schon.

Und natürlich hat die Zeit der Hornveilchen begonnen.
Ich find sie immer wieder wunderschön.
Bei einem Spaziergang hab ich sie am Wegesrand unter einem Baum zwischen Löwenzahn
und Unkräutern entdeckt. Ich konnte es natürlich nicht lassen und ein Pflänzchen musste mit Heim.
Hier darf es üppig weitermachen wenn ich Glück habe.


Diese Woche haben wir Emmas Kumpel einen hübschen Rauhaardackel besucht.

Ein kleines Ründchen ums Dorf tut den Beinchen ganz gut.

Doch dann zogen plötzlich dicke dunkle Wolken auf,wir hatten mächtig Glück dass wir nicht total durchnässt

zu Hause ankamen. Nur noch 500 mtr.

Vom Haus entfernt und es wurde ziemlich duster über uns.

Und dann fiehl zack die Haustüre hinter uns ins Schloß und die mega Hagel / Regen und / 

Schneeschauer war über uns. Glück gehabt ;0)

So ist der April, er macht mit uns was er will