Sonntag, 18. Oktober 2020

Seelenbaumeltag

 

Nun ist er endgültig da der Herbst. Es ist kalt und nass geworden.
Der Wind fegt ums Haus und wirbelt spielerisch die Blätter vom Baum zu Boden.
Es raschelt wenn wir übers Laub gehen, es duftet erdig frisch nach Herbst.
Es ist Seelenbaumeltag !
Und wie in jedem Jahr, ist es wie ein geheimnisvoller Zwang ;0)
vereinzelte hübsche Blätter, die mir besonders ins Auge fallen,
vom Boden aufzuheben und mit ins Waldfeen Stübchen zu nehmen.
Dann lasse ich sie zumeist auf einem Schränkchen oder Tisch liegen
und schaue zu, wie sie sich mehr und mehr zusammen ziehen und ihre Farbe langsam verblasst.
Manchmal muss ich sie aber auch in einem Bilderrahmen verewigen und hole sie Jahr für Jahr
aus ihrem Versteck nur für die Herbstzeit.
Gestern habe ich mein Auto Wintertauglich gemacht.
Neue Fußmatten eingelegt, Frostschutz für Scheiben und Kühler nachgefüllt, Reifenkontrolle und alles
was halt dazu gehört. Diese Woche habe ich ein letztes Mal für dieses Jahr die Fugen
vom Unkraut ausgekratzt und erstmals ordentlich Laub gefegt ;0))
Das sind wieder so die Zeiten, an denen ich meinen einstigen Garten vermisse.
Hach was habe ich es geliebt mit meinen beiden Hunden in den Garten zu werkeln, Sträucher zurück
zu schneiden, alles Winterfest zu machen, Laub zu fegen, neue Blümchen zu pflanzen und alles
mit Hilfe meiner hübschen felligen Wesen.
Das waren für mich die absoluten Seelenbaumeltage !


FRISCH WEHT DER HERBST

🍁  🍂  🍁

Frisch weht der Herbst übers Land;
in vielen Farben flattert Laub zu Grabe.

Golden stehen die Bäume im Raum;
im letzten Wärmen glänzen sie uns Licht ins Auge,
wie wenn ein Sinn sich im Blick vermehren sollte.

( Monika Minder )



Und aus meinem bunten Mitbringsel Sammelsurium hab ich noch flus einen Kranz verziert.
Es sind die wahre Schätze der Natur ❤️die unser Herz erfreuen.


FARBENWALD

Ich höre das Rauschen der Blätter,
gehe durch den Farbenwald,
mit Bäumen und Erde verwettert,
ein Tropfen Wehmut im Herzen;
bald.

( Monika Minder )


Und auch auf der Terrasse wird es baldigst Zeit das Laub zu fegen.
Doch noch regt es mich in feinster Weise auf ;0)) ... noch find ich es schön dem bunten Anblick
zu verfallen
🐿 🍁 🍂 🍁 🐿
Hätte ich ausreichend Platz, würde ich es an einer Stelle auf einen Haufen kehren.
So hätten Igel und Kompanen einen tollen winterfesten Unterschlupf.



Das Wetter spielt heute mit, es ist trocken und so zieht es uns hinaus

... natürlich wie so oft : 

in die Natur, in den Wald um Ruhe, Kraft und Energie zu tanken.

Ein perfekter Sonntag, ein perfekter Seelenbaumeltag !

Meine Lieben, ich wünsche euch ganz dolle einen wundervollen

und entspannten Sonntag.

Eure Moni 


Donnerstag, 1. Oktober 2020

Welcome Oktober

 

Der gestrige letzte Septembertag hat uns nochmals ausgiebig in einen Wald gelockt.
Das Wetter war gut, ein wenig freie Zeit war auch drin und warum sollten wir die übrige verfügbare
Zeit nicht vernünftig nutzen ?!
Zwar war der Waldboden mächtig matschig, aber mit dicken Boots, die eh stets parat im Kofferraum
in einer Box auf ihren Einsatz warten, ist dies kein Problem.
Nur, wie Emma nach unserer wilden Waldtour aussah, ich erwähne es lieber nicht lol.
Die Bäume sahen noch recht Grün aus und man könnte meinen, wenn man auf dem Waldboden schaute,
dass dort extra für uns ein goldener Blätterteppich ausgelegt worden wäre.
Ab und an kreuzten Pferde unsere Schleichwege und hier und da war ein Reh in Sichtweite.
Immer wieder knallte es laut und es fehlen Bucheckern, Zapfen, Geäst mit einem Knall zu Boden.
Manchmal war es schon ein wenig unheimlich wenn man so ganz alleine durchs Dickicht stapft,
man hält Ausschau, ob sich nicht irgendwo ein Waldkobold versteckt hat ;0)) und die Schritte werden schneller.
Doch weit und breit war niemand in Sichtweite.
Auf dem Rückweg zum Autobussen natürlich wieder einige hübsche Naturdelos mit Heim.
Angefangen von bunten Blättern, zu Zapfen, Geäst und herrlich schönen frischen Moosbewachsenen Ästen.
Mal schauen was ich daraus werkeln werde. Noch liegen sie in einem Weidekorb. 




Wenn Blätter bunt sich färben und Herbstzeitlosen blüh'n -
die Menschen Pilze sammeln und Schwalben südwärts zieh'n.

wenn wir für Ernte danken und Winde kühler weh'n -
sich Nebel zögernd lichten
dann will das Jahr vergeh'n.

Es zieht mit tiefen Schritten durch Kälte, Schnee und Wind
und kommt nach sanftem Schlummer
zurück als Frühlingskind.

( Anita Menger )


Ist dies nicht ein wunderschöner Baumstumpf ?!!
Er hat so etwas mystisch, geheimnisvolles.
Ein wildes umschlungenes Gebilde und diese verschiedenen Farbschattierungen ... ❤️
Es könnte glatt mein Lieblingsrückzugsort an diesem alten Baumstumpf werden

Für heute war eigentlich ein Kurztrip ins Nachbarörtchen geplant.
Wollte mir ein neues Paar Winterbooties kaufen.
Doch seit einer guten Stunde hat es sich rundum zugezogen und es hat sich eingeregnet.
So wird mein Freizeitplan für diesen Nachmittag anders ausfallen.
Ich denke, die angefallene Bügelwäsche freut sich schon ;0))
Meine Lieben, ich wünsche euch einen schönen Start in den Oktober.
Machts gut 

Sonntag, 27. September 2020

H E R B S T ist es geworden

 

Die vergangenen Tage haben deutlich gezeigt, wie schnell der
Herbst Einzug gehalten hat.
Das Laub wird vom Wind mit voller Kraft von den Bäumen geweht.
Eicheln, Zapfen, ... fallen zu Boden und laden ein, sie zu sammeln
und hübsche Arrangements daraus zu werkeln um es uns daheim heimelig zu machen.
Vorboten des Herbstes.
Vor wenigen Tagen war es doch noch Spätsommerlich warm, die Sonne lockte uns bei milden 22 Grad
vor die Tür. Und ein Tag später, war es bedeutend kälter, windig, der Himmel grau und verregnet.
Ja, an diese Zeit muss ich mich ehrlich gesagt erst wieder gewöhnen.
Die Couch ist vollgeproppt mit Kissen in herbstlichen Farben, die Plaids zum einkuscheln hab ich zum Vorschein
geholt und überall sind wir umgeben von herbstlichen Blumen, Farben und Decos.
Es ist wieder Zeit für Tee, Zeit für ein gutes winterliches Buch zu schmökern, Zeit für Räucherstäbchen,
Zeit zum Apfelkuchen backen mit Zimt, Sahne, Vanilleeis, ...
Ich liebe diese Zeit.



Erinnerungen des einstigen Sommers festgehalten in einem
herbstlichen Kranz

Der SOMMER hat die Koffer gepackt.
Gartenstühle als Stilleben zwischen Abschied und Aufbruch.
Schwalben im FERNWEH.
Verzichtbar der Schnee.
ADIEU, bis in wie vielen Tagen ?

( Monika Minder )


Herbstliches Sammelsurium aus dem Walde


In dieser Woche hab ich es endlich geschafft, die Terrasse ein wenig herbstlich aufzuhübschen.
Beim gestrigen Waldspaziergang mit Emma, lag diese moosbewachsene Baumrinde zu unseren Füßen.
Was sie uns mitteilte, könnt ihr euch sicherlich gut denken :
 " nimm mich bitte mit und schenkt mir zu Hause ein feines Plätzchen
und ich lasse euer Herz glücklich machen. "
Okay, das habt ihr nun nicht gelesen, ooooder ?! 🙈😍 



Die Tage sind gezählt, an dem wir noch gemütlich auf der Terrasse sitzen können bei einem Tee,
einem heißen Kaffee mit Kuchen / Gebäck
oder einfach nur so um dem Wind, das rascheln der Blätter oder den Krähen bei
ihren Krawallen zu belauschen. 


Das Leben wartet darauf, dass wir lernen zu lieben,
auch im Gehen lassen.

( Monika Minder )

Sonntag, 20. September 2020

Leuchtkraft im September

 

SEPTEMBERGOLD

die ersten gelben Blätter leuchten durch die Bäume.
MAISKOLBEN strotzen kräftig in die Haine.
Was sich dem GELB verspricht, glüht ABSCHIED aus.
Doch wo vorüber ist, beginnt NEUES

( Monika Minder )

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Zuerst passiert es leise, schweigend, ohne das wir etwas davon mitbekommen.
Vereinzelte Blätter fallen uns zu Füßen, die ersten Eicheln, Kastanien, zapfen kullern zu Boden.
Dann beobachten wir mehr und mehr wie sich der Waldweg mehr und mehr mit gefallenem bunten Laub schmückt.
Bäume werden bunt, die Blätter beginnen zu rascheln.
Krähen melden sich zu Wort.
Die Böden, die Wiesen, ziehen schneller und früher die Feuchtigkeit an.
Nun wird es Zeit, sich in den frühen Morgen / Abendstunden etwas wärmeres überzuziehen.
Ja, es wird frisch, die Luft wird klarer, erdiger.
Es setzt sich immer mehr Ruhe und Stille ein.
Ich liebe diese Momente der Ruhe und Stille in der Waldeinsamkeit.
Dasitzen, sich umschauen, hochschauen und das beginnende bunte Herbsttreiben beobachten.
Und ich muss zugeben, das ich diese kräftigen bunten Farben des Herbstes genieße und in meiner Seele festhalte.


Die Zeit ist wieder da, um die Balkone, Terrassen und Gärten bunter zu gestalten.
Astern, Chrysanthemen, Eriken, Gräser und Heidekraut hat wieder
ihren bunten Herbsteinsatz.
Gestern hab ich es endlich geschafft, meine Terrasse herbstlich zu gestalten.
Wieder mit den Händen in der Erde wühlen, den Duft einatmen und an den Herbst begrüßen.
Und nach getaner Arbeit hab ich mich gemütlich mit einer Tasse Kaffee und frisch gebackenem
Zwiebelkuchen an den Gartentisch gesetzt.
Schließlich muss man ja sein gelungenes Tageswerk begutachten ;0)

🍁 🍂 🍁    ☕️    🍁 🍂 🍁

Und immer wieder muss ich feststellen, wie sehr mir mein ehemaliges Gartenreich doch fehlt.
Mir fehlt diese kreative Arbeit, die Zeit, die Stunden die man darin verbringen kann.
Es sind Phasen der Gelassenheit und Phantasie.
Des öfteren hab ich drüber nachgedacht, mir einen Schrebergarten anzumieten.
Jedoch ist es nicht wirklich meins. Wenn ich bedenke, das man stets erst hinfahren muss und ...
ne, ne keine Option für mich.

Terrassentüre auf und ich muss loslegen können.
Oder einfach nur am Fenster da stehen oder auf der Terrasse und den Garten gleich zu jeder Jahreszeit
im Blick haben.








 
Natürlich habe ich schon Hokkaidos gekauft und ein herzhaft leckeres Süppchen daraus gekocht.
Mittlerweile bekommt man ja unendlich viele tolle Rezeptvorschläge.
Da lohnt es sich wirklich einige neue Vorschläge auszuprobieren.
Mindestens 4 kg. Walnüsse habe ich zum trocknen gesammelt und
von den herrlichen Trauben und Äpfel, die bei einer lieben Freundin im Garten wachsen,
habe ich einige Gläschen Trauben und Apfelmarmelade gekocht.
Also in dieser Jahreszeit von Langeweile zu reden währe ziemlicher Quatsch ;0))

Ich liebe das Septembergelb,

den Morgentau auf Spinnenfäden,

das Blatt, das nichts am baum mehr hält,

der kurze Tage stummes Reden.

Der Krähe Ruf, das Stoppelfeld -

mehr, als der Frühlings Drang und Hast,

ist es der Herbst, der zu mir passt.

( A. Smith )


Montag, 14. September 2020

Der Sommer ist zurück

 

So schön das sich der Sommer nochmals von seiner schönen Seite zeigen möchte.
Und besonders im  S E P T E M B E R  hat er seinen ganz besonderen Reiz so finde ich.
Das Laub fällt schon kräftig, aber nicht nur, weil der H E R B S T
 im Vormarsch ist, die vergangenen heißen Sommertage haben dafür gesorgt.
Die Natur hat schon sehr darunter gelitten und ich frage mich, was wird sein, wenn die kommenden
Sommer uns weiterhin solch tropische Temperaturen bescheren.
Viele Baumarten und Sträucher werden bedroht sein.
Aber auch für die einheimischen Tiere wird sich ein großes Problem auftun.
Die Natur, die Erde ist im Wandel. Wie wird es in 10 Jahren sein ?
Bietet sich uns da eine völlig neue Welt ?
Gedanken, die mir oftmals bei einem Waldspaziergang in den
Kopf schießen und Tausend Fragen die offen stehen.
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Ist das der Sinn des Seins ? Ist dies trotz allem ein normaler Prozess der Natur ?
Oder liegt es einzig und allein darin, das der Mensch alles aber wirklich alles zerstört ?
Seit Jahrzehnten wissen wir wie es um unseren Planeten Erde bestellt ist, doch keiner ändert was an dieser Situation.
Tagtäglich hören wir, das zig Arten aussterben, Waldbrände, Schiffsunglücke die gleich ein katastrophales Ausmaß
annehmen, Stürme, Überflutungen, Hitze, Dürre, Krankheiten ... !
Ständig entfacht was neues in den Medien.
Manchmal kommt es mir so vor, als würde der Mensch fremd gesteuert sein.
Der Mensch ist doch bestrebt nach Sicherheit und doch vernichtet er alles.

Aber warum musste ich denn nun so abschweifen ?
Sorry, so sollte es nicht sein. Doch diese Ereignisse beschäftigen mich derzeit ungemein.

    Beim heutigen Spaziergang sind wir an ein wunderschönes  Sonnenblumenfeld gestoßen.
Mitten zwischen Mais und Weidegras lag dieses tolle Blumenfeld versteckt.
Und es hat gesummt und gebrummt

🐝   🐝   🐝

Der schöne S O M M E R geht auf Reisen,
die Spinnen weben silberweise ihre Netze in den Strauch.
Und sieh, wie leicht die Schnecken kriechen,
jetzt, wo die Vögel in den Süden fliegen.
Der bunte H E R B S T kommt aus dem Sommerschlaf,
die Igel suchen haufenweise bunte Blätter
für den Winterschlaf.
🕷 🍁 🍂 🌻 🕷
( Monika Minder )

Quer durchs Maisfeld zu streifen statt über Feld und Waldwege hat schon seinen Reiz ;0))


Meine Lieben, ich wünsche euch einen wundervollen Start

in die neue Septemberwoche 

🍄

Donnerstag, 10. September 2020

S E P T E M B E R

 

Wie die Zeit verrinnt und schon haben wir September und es geht in den
Herbst hinein. Die Natur ist schon fleißig im Wandel und bekommt langsam aber stetig ihr buntes Kleid.
Für mich heißt dies, mit Korb etc. in den Wald zu stiefeln um Naturschätze einzusammeln und sie zur
Deco zu verwenden ;0)
Und es wird Zeit die Terrasse herbstlich aufzuhübschen.
Die heißen Tage des Sommers haben es diesmal meinen Blumen
ziemlich erschwert sich durchweg durch
den Sommer zu halten trotz gießen und grünen Daumens.
Schön das wir nochmals einige schöne Tage mit Licht, Sonne und Wärme verwöhnt werden dürfen.
Das werden wir natürlich ausgiebig auskosten.
Die ersten Hortensienblüten habe ich geschnitten und das eine oder andere Kränzchen hängt auch schon.
Es ist schon eine wunderbare Zeit der Spätsommer.





       In den vergangenen 2 Wochen zog es uns oft in den blühenden
Heidefeldern. Und ab und an haben wir unseren Freund, den Hirsch getroffen.
Mal stand er ruhig und starr mitten auf dem Weg und wir konnten uns langsam bis auf ca. 200 mtr.
nähern bevor er schnell in den Wald verschwand um uns von dort aus in Ruhe zu beobachten.
Frische Luft einatmen, inne halten, die Natur und die Ruhe genießen.
Und man kann die schönsten Schmetterlinge beobachten die sich an und in der Heide tummeln.
   Und als ich so da stand und meine Blicke umschweifen ließ, fielen mir kleine junge Kiefern auf mit ihrem
satten frischen Grün. Plötzlich setze sich mein Gedanke fort, das wir auch schnell wieder vor der
Weihnachtszeit stehen würden. Doch den Gedanken hab ich schleunigst gekänzelt ;=))  
Morgens und am Abend wird es merklich frischer und die Feuchte in der Luft setzt sich ab.
Die erste dickere Jacke und Boots hab ich heraus gekramt.
In wenigen Tagen werde ich meinen Kleiderschrank umräumen und die sommerlichen Sachen weghängen
und Platz schaffen für die kältere Jahreszeit.
 Bin ich da etwa zu Früh ? Wie handhabt ihr es mit der Sommerkleidung / Winterkleidung ?
Habt ihr Platz, lasst alles hängen oder räumt ihr auch, so wie ich stets alles um ?!




Meine Lieben, ich wünsche euch eine schöne Septemberzeit.
Genießt die Natur und das Leben im Freien.