Montag, 28. Juli 2014

in den Abendstunden

Ein Gewitterchen zog gestern Abend auf.
Hab mich noch beeilen müssen um mit meinen Hundies trocken Heim zu kommen. Die Gassirunde war länger ausgefallen als gedacht.
Gerade wo es über Tag so extrem heiß ist, tummeln sich die Leinenhalter mehr in den Abendstunden auf Feld, Wiese und Seengebieten.
Ein pläuschchen hier und da ... ! 
Zum späteren Abend hin war die Luft so angenehm, ein leichtes Lüftchen
tat sich auf und so haben wir die Zeit vollkommen vergessen.
Die Luftfeuchtigkeit ist dermaßen hoch und bei der kleinsten Bewegung
hat man das Gefühl, als stünde man unter der Berieselungsanlage. 
Ihr kennt das Sprichwort : am Abend wird der ...
( und so weiter ... Lach ).
Die Nächte haue ich mir Buchstäblich wegen der Hitze um die Ohren.
Von Müdigkeit über Tag noch keine Spur.
Aber wir wollen nicht jammern. Es ist gut so wie es ist.

Mein Köfferlein steht fertig gepackt im Hausflur.
 Morgen werde ich den Weg zum Krankenhaus antreten zu einer reinen Kontrolluntersuchung.
Kaum zu glauben wie schnell die Monate doch vergehen.
 Wenn ich Glück habe ( davon geh ich aus ), könnte ich am Abend
wieder hier zu Haus sein.
Ehrlich gesagt, muss ich auch nicht unbedingt bei der Hitze im KH. liegen.
In meinem Gartenreich wartet unmengen Fleißarbeit auf mich.
Der Rasen könnte 2 x die Woche gemäht werden, so sprießt das Gras.
Die Wege, die ich vor 5 Tagen mit Schweißtreibender Kraft, Unkrautfrei 
gemacht hatte, bringen erneut Unkräuter ans Tageslicht.
Und die Blumenbeete ... oh weiha.
Blumen und Sträucher hängen üppig schwer über die Kieswege.
Mit der Gartenschere müsste ich da großzügig herangehen. 
Am liebsten würd ich drüber weg sehen. 
Zudem kommt die wahnsinns Hitze, wo ich wirklich keine große Lust
auf körperliche Anstrengung hab. 
   Mal schauen, was das kommende Wochenende uns bringen wird.
Ist es nicht verrückt, aber in wenigen Tagen erwartet uns der August.
 
 Ein sonniger Morgen im Juli
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Die Sonne lacht zum Fenster herein, lockt aus dem Haus,
schmeichelt mir mit warmem Schein, fegt trübe Gedanken hinaus.

Ein Huhn verkündet, daß längst Tag, Vögel zwitschern ihr Morgenlied,
den Autolärm ich garnicht mag!
Offensichtlich herrscht Betrieb.

Im Garten winken rote Beeren: "Komm zu uns und pflück!
Wir wollen deinen Vorrat vermehren, Stück um Stück."

Ich genieße diese Pracht, lasse Gedanken schweifen, spreche zu mir:
"Herz, habe acht, daß gute Lebensfrüchte reifen!"
 ( © Irmgard Adomeit )
 


Sonntag, 20. Juli 2014

Erinnerungen aus Kindheitstagen

Für heute Nachmittag waren starke Unwetter in unserer Region angesagt.
Und, nach den vor Wochen, heftigen Unwettern hier, war mir ein
wenig Angst und Bange.
Dabei bin ich immer ein Gewitterfan gewesen.
In Kindheitstagen warnte meine Mutter ... geh nicht ans offenen Fenster,
stell dich nicht unter Bäume, mache Kerzen an ... viele werden sich erinnern. 
Ich wollte es nie verstehen, wenn sie mich vom Fenster wegzog, ihre Kerzen anzündete falls der Strom ausfallen würde etc. !
Unvernünftig bin ich nicht, wenn es zu viel des Guten wird, verzieh ich mich 
in sichere Gemächer.
Also keine Bange, ein Gewitterjäger oder Tornadofeger bin ich nicht.
Bei mir gibts da stets eine Gewitter - Zeremonie. Ja ehrlich.
Dem donnern und das grollen zu belauschen, sehen wie langsam oder schnell die Wolken wirbeln, die intensiven Farben, die Blitze, der Sturm mit dem anschließenden Regen, die frische erdige Luft einatmen zu können,
ist doch kostbar und befreiend. 
Mit einem Kaffee oder einem Gläschen Rotwein zieht es mich meist in die Gartenlaube. Dort sitzt man trocken und sicher um das Naturschauspiel zu beobachten.
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Ist euch aufgefallen, das die Blitze und die Donner agressiver geworden sind
als vor Jahren zurück ?
Stürme und Überflutungen, Dürreperioden mehren sich.
Das dieser Wandel normal sein soll, für mich nicht nachvollziehbar. 
Eine Windhose soll an Nachmittag erneut durch unseren Ort gezogen sein.
Zum Glück hat sie uns diesesmal verschont.
Auf die Schadensregulierung vom Mai warten wir immer noch, unglaublich.
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In Kindheitstagen hat sich das Fräulein Moni bei Sommerregen nach draußen auf ein Bänkchen gesetzt und den Regenguss genossen.
Hab mich ins Treibhaus geschlichen um den Regen zu belauschen, wie er an die Scheiben klatschte.
Rituale, was wir imErwachsenenalter zumeist nicht mehr zelebrieren.
Wieso eigentlich ? Sind wir dazu zu erwachsen, wirkt es zu albern oder gar zu kindisch ?
Oder wie war das noch ... mit den Regentropfen in der Wasserpfütze zählen ?
 Oder mit nackten Füßen durch den Regen spazieren gehen.
Oder, oder, oder. Tausend Dinge aus Kindheitstagen, die wir leider vergessen,
bis wir ... uns irgendwann sachte daran erinnern.
Spielt das Alter dabei eine Rolle ? Ich denke ja.
  






R O S E N Z A U B E R 
 


Einen gemütlichen Sonntagabend
wünsch ich euch
und einen guten Start in die neue Woche.

Eure Waldfee Moni
 

Sonntag, 13. Juli 2014

Outdoor - Living, der Sekt ist gekühlt

 Kaum zu glauben, wie schnell doch eine Woche vergeht ... !
Hatte ich nicht hoch und heilig versprochen, mindestens 2 oder 3x die Woche
zu posten ?!
Doch zur Zeit ist es ein bisschen stressig hier im Waldfeehaus.
Termine über Termine und unvorhergesehenes was plötzlich auf einen lauert.
Nur die Ruhe bewahren und alles nacheinander erledigen, dann klappts schon.
Manchesmal denke ich allerdings anders darüber.
Dann schleicht sich noch das schlechte Gefühl ein, das ich doch posten wollt,
die Fotos warten und mir fällt nix gscheites ein was ich schriebseln könnt. 
Übers Wetter will man ja auch nicht ständig informiert werden ( lach ),
denn das ist alles andere als rosig.
Wenn es denn mal trocken bleibt und die Sonne blinzelt, wird es gleich
unbarmherzig schwül und der Garten wird mit Unkräuterlies
und Rasenwuchs überschattet.
Outdoor - Living ist hier nur in kurzen Abständen möglich.
Der Grill schlummert an seinem Platz und wartet auf sein Stelldichein.
Jedoch macht es keine groooße Laune, mit Gummistiefel und Schirm am Grillplatz zu stehen und Würschtlies und Schnitzel zu wenden. 
Egal, und außerdem ... macht Regen nicht schööön ?!!
Genau dies werden wir uns einreden und vielleicht kommt ein sichtbarer
Erfolg zu Tage.
Der Regen tut den Blümchen sein gutes, also warum nicht auch ... uns.
 
Keep on Smiling. Yes we do!
 
Wir werden es dennoch wagen und uns Todesmutig an den Grillplatz stellen.
Wegschwimmen werde ich sicher nicht.
Und ein Würstchen mit einem leckeren Wildkräuter - Sommersalat
und Focaccia sollt ich mir das entgehen lassen?









Die Wasser der Welt !

Der Himmel wurde zum wütenden Bach,
Wildwasser stürzt allen Wegen nach.
Der Regenlärm laut die Stunden schilt,
Sturzwasser aus Wolke und Acker quillt.
Doch von unsern Herzschlägen, den raschen,
Kann nie der Regen die Spuren verwaschen,
Und die Stunden, die sich warm zu uns legen,
Können die Wasser der Welt nicht fortbewegen.
 ( Max Dauthendey )

Habt ihr Appetit auf :

BROWNIE's mit Erdnuss - Streusel.

Klick hier, so kommt ihr zu meinem Foodblog :
Sweet Country Kitchen Blogspot

Solt ich erwähnen, das just im Moment die Regentropfen
an mein Fenster klopfe. Neeeeiiin, besser nicht.

Habt ihr die Sektgläser bereit gestellt damit wir gleich gemeinsam
anstoßen können ?
Wird Deutschland Weltmeister ?
Einen tollen Fußballabend wünsch ich euch. 

Samstag, 5. Juli 2014

Hortensien und der ewige Kampf mit dem Gartenschlauch

Jedesmal wenn mein Blick zu den Hortensien wandert, möchte ich zur
Gartenschere greifen und einige Blüten fürs Haus abschneiden.
Was mich bisweilen abgehalten hat ?
Mir kommt da stets in den Sinn, das sie im Garten doch ein wesentlich
schöneres und längeres Leben haben werden als in meiner Blumenvase. 
Aber was macht man, wenn man sich im Haus auch an schönen Blumen
und ihrer Farbenpracht erfreuen möcht ?!
Genau ... der Griff zur Schere ist da unausweichlich.
Wißt ihr, das ich jedes Jahr aufs Neue mit mir darüber hardere ! 
 Nachdem wir gestern eine wahnsinns Hitze hatten und die Sonne unbarmherzig
auf uns herab schien, hieß es in den späteren Abendstunden ...
Schlauch ausrollen und Wasser marsch.
Hatte ich erwähnt, das ich soooo ungern gern den Schlauch aus und schlimmer noch, einrolle ?
Wenn es doch nur nicht so grässlich viele Meter wären ;0(
Und stellt euch vor, plötzlich sprangen unzählig viele Kröten aus ihren dusteren Verstecken und hoppelten vor meinen Füßen in Richtung ... 
" kühles Nass " zum Teich.
Splish Splash, verschwunden waren sie in den Tiefen des Teiches.
Eine Abkühling ist was Feines, nicht wahr.
Also, Schlauch für einen moment hoch in den Himmel halten und sich
berieseln lassen.
Erfüllt natürlich auch seinen guten Zweck.
Ihr seht, das Schlauch ein / ausrollen hat nicht nur unangenehme Seiten,
sondern verspricht zudem einen tollen Nebeneffekt und Spaßfaktor ( lol ).
Mit dem Spaßfaktor ist heute allerdings wieder Schluß, denn es hat sich eingeregnet.
Und die Sonne ... ja wo ist sie nur ?
Gartenhandschuhe, Eimer und Gerätschaften kann  ich heut getrost im
Schuppen stehen lassen.
Wird nix mit Unkraut zupfen und Rasen mähen.
Und ein Outdoor living in den Abendstunden nach getaner Arbeit
wird eher nicht statt finden.  
  Ha, ich hätte gestern ahnen müssen, wie es heut schüttet ... ich hätt mich
auf kein Duell mit Herrn Gartenschlauch eingelassen.
 








Mich zieht es nun in die Küche.
Ein neues süßes Rezeptchen wartet dort auf mich.
 
Nasse Füße mag ich heut nicht kriegen und so werde ich die Gartenblümchen
hinter der Fensterscheibe aus einem trockenen Winkel beobachten.
Vielleicht darf ich morgen in die Gartenhandschuhe schlüpfen und
Unkraut zupfen.
 Wer weiß, wer weiß.

Habt ein feines Wochenende !
 

Montag, 30. Juni 2014

Gedankenwirrwarr um den ewigen Jungbrunnen

Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute, zogen dicke Regenwolken auf
und mein Stimmungsbarometer ging in den Keller.
Plötzlich drangen dann doch tatsächlich vereinzelte Sonnenstrahlen durch
die Wolkendecke und der letzte Tag im Juni verstreicht doch noch mit viel Sonnenschein.
Regen, du warst ein beliebter hartnäckiger Begleiter im Juni..
Regnerisch und völlig daneben ist das Wetter.
War es im letzten Jahr nicht auch so ?!
Lang, lang ist es her.
Ja, wirklich. Es regt mich auf.
Dabei bin ich die letzte, die jammert und sich über einsetzenden Regen beschwert.
Im Regen spazieren gehen ist was feines.
( Für mich ist es, wie Seele streicheln )
Doch nicht Tag ein, Tag aus.
Zumal das Jahr tatsächlich halb vorüber ist.
Die 2. Jahreshälfte beginnt.
Warum eilt die Zeit denn plötzlich so ?
Schmoll.
 
Kein Wunder, das ich nicht weiß, was ich posten soll ... seufz, schmoll, mecker.
Mir fehlte die Sonne, die Energie, die Kraft der Gedankenordnung. 
Ein reines wirrwarr herrscht zur Zeit in meinem Kopf. Kennt ihr das auch ?!
Urplötzlich nisten sich die verrücktesten Gedanken bei mir ein, wo ich mit 20 oder 30 nimmer einen Gedanken dran verschwendet hätt, geschweige, das es mir aufgefallen wär ... uff, ächz, määänno.
Ist doch wohl echt gruselig, oder ? ! 
Tja, so ist es, wenn die 2. Hälfte des Lebens
( nicht nur des Jahres ) herein bricht.
Wie war das doch gleich noch mal mit dem ewigen Jungbrunnen ?
Ich " will " einen haben.
Aber einen gaanz grooßen und wenn wenn möglich :
ZACK, ZACK, PRONTO, AVANTI.
  Die Quelle des ewigen Lebens und der ewigen Jugend.
Ich möchte doch eigentlich nuuur :
jung bleiben, beweglich, biegsam.
Faltenlos, bis auf einige Lachfältchen natürlich. Die sind ein must have.
Diese Gedanken ordne ich unter reines Kopfkino ab.
Die Zeitschrift " Brigitte Woman ab 40 ", habe ich mir gekauft, als ich kurz
vor dem 40. Geburtstag stand.
Ha, was mach ich denn demnächst ?!
Interessieren uns später noch solche Zeitschriften ?
Greifen wir da etwa nur noch zu Sudoku und das goldene Blatt ?
 Wie werden die interessen sein und was werden wir für erreichbare Ziele
stecken können ? Fragen über Fragen, die uns nur die Zukunft beantworten wird.
Schluß mit Kopfkino.
Eine Stunde Meditation mit Meeresrauschen im Hintergrund. 
Der Gedanke kam mir, als ich eben meine Muschelsammlung aussortiert habe. 
Ist doch eine gute Idee um das Kopfkino auszuschalten um wieder
" normal " zu werden. Was auch immer das heißen mag.
Ooommmm
Warum ist das Alter denn sooo wichtig ?
Hm, ist es das wirklich ? Machen wir es uns selbst zum Mittelpunkt unserer Gedanken? Ist es die Angst vor der schon abgelaufenen Zeit ?
Rinnt uns deshalb die Zeit so schnell davon ?