Montag, 18. September 2017

die Liebe zum Landleben



Die Liebe zum Landleben hat uns wieder einmal raus in die Natur geschickt ;0).
Nachdem gestern in der Früh die Sonne so herrlich angenehm schien, hielt uns nix mehr
in den 4 Wänden. Gespornt, gestiefelt ging es raus in die Natur.
Endlich mal ein Tag wo es nicht stürmt, nieselt oder stark regnet.
Die Sonne hat die Dunkelheit des Himmels verdrängt und gleich wird einem ganz anders ums Herz.
Nicht, das meine Stimmung auf den absoluten Null Punkt sinkt bei düsterem Wetter, im Gegenteil,
ich mag diese Zeit auch sehr, doch Momentan ist mir mehr nach einem güldenen bunten Spätsommer
als nach stürmischen Herbstgedanken und Dunkelheit.
So wie das Licht der Sonne durch die Wolkendecke dringt, wird unser Körperinneres von den
Lebensgeistern geweckt.
Also los jetzt, ab in die passenden Naturklamotten ;0)) und auf gehts zum Landluft Schnuppertag.
Endlang des Flusses wo wir ab und zu auf einer Bank rasten durften um Kühe beim grasen zu beobachten,
Fischreiher die ihre Runden drehten und Möwen die uns umkreisten.
Emma genoss diese kurzen Pausen im hohen Gras, wo sie sich genüsslich räkelte und aufschreckte,
wenn ein kleiner, unbeobachteter Frosch das Weite in dem Flüsschen suchte ... Platsch.
Ein wundervoller Tag wo wir nach Herzenslust die Seele baumeln lassen konnten um neue
Reserven aufzutanken. Allein das Rauschen der Blätter der Bäume, das plätschern des Wassers,
das satte saftige Grün der Wiesen ist bereits Erholung pur.
















Doch so ein Feld und Wiesenspazie an der frischen Luft, fördert nicht nur neue Energie
und sorgt für gute Laune, nein, das kleine Hüngerchen stellt sich auch noch ein.
Also haben wir einen kleinen Abstecher in ein schönes bekanntes Landcafè gemacht.
Göttlich, warmer Apfelkuchen mit Sahne und einer Tasse Choko Coffee.
 Wie immer, gehen natürlich solch schönen Tage stets schnell zu Ende.
Aber ganz ehrlich, als wir daheim waren, war ich doch froh.
Die vielen Stunden an der frischen Luft machen glücklich, aber auch gewaltig müde ;0)
nicht nur für uns 2 beiner. Ihr könnt euch sicherlih vorstellen, wie Klein Emma in ihrem
Schlafgemach tief und fest geschnarcht hat.
 

Klein Emma und ich wünschen euch einen dollen spätsommerlichen Start
in die neue Woche !

 

Sonntag, 10. September 2017

so viel los an einem Sonntag




Was für ein wundervoller Sonntagvormittag.
Ein Blick in den Himmel, unendliche Weite, hellblau, kleine Wölckchen ziehen vorüber
als hätten sie ein Stell dich ein.
Vögel zwitschen und ein kleiner Schmetterling setzt sich vor mir nieder auf einen Rosmarinbusch.
Ja, heute wird ein schöner Tag / ein perfekter Tag. Ich werde ihn zu einem machen.
In meinem Kopf schwirren viele Gedanken, was ich mit dem heutigen Tag anstellen könnte.
Dieses Wochenende finden ettliche Events statt und ich kann mich nicht entscheiden.
Besuche ich ein schottisches Festival, einen Antikmarkt rund um einem Schloss oder fahre ich
nur wenige Kilometer entfernt in die nächste Stadt und lasse mich von Streetfood Künstlern berauschen, 
inspirieren und verköstigen.
Drei Wünsche hast du frei ;0)
Reizen würden mich alle 3 aber nicht zu schaffen an einem heiligen Sonntag ggg.
Es wird mich zum Street - Food ziehen ... definitiv.
Bin gespannt was mich da erwarten wird und wie viele Kalorien ich runter schlingen werde.
 Versprochen, ich werde eine Vielzahl Fotos schießen und euch die Gaumenfreuden nicht vorenthalten ;0)

 


Gestern zeigte sich der September nicht von seiner dollsten Seite.
Es war Wechselhaft, frisch und eine Schauer jagte die andere.
Aber so ist es halt wenn der Herbst sich breit macht.
Und ehrlich, ich liebe es wenn ein Regentag dazwischen ist.
Nach dem Einkauf, was sich bei mir zum späteren Nachmittag eingesetzt hat, hab ich es mir mit einer
heißen Schokie und einem spirituellen Büchle auf die Couch gemütlich gemacht.
Ein gelassener Blick durchs Fenster, Starkregen nebst Gewitter und Wind.
Der Regen prasselte nur so ans Fenster hinunter. Lach, es war so beruhigend, das ich daraufhin kurz eingenickert bin.
Zum Feenbuch lesen bin ich nicht gekommen.
Die lebendige Welt der Geistwesen haben mir einfach das Buch zugeklappt und ab gings ins Träumerleland ;0).
 
 

Zum Glück habe ich mir diesen bunten Herbststrauß auf dem Blumenfeld einen Tag zuvor geschnitten,
sonst wäre ich womöglich noch in der Matsche tief versunken.
Aber auch dies hätte mich nicht davon abgehalten mir das bunte Herbstleben ins Haus zu holen.
Die Zeit der bunten Blumenfelder geht vorbei und langsam werden die Felder karg.
Es ist schön zu sehen, das Menschen es zu schätzen wissen, sich in diesen bunten
Paradiesen einen Strauß schneiden und den Bauern einen Betrag X in die Betonkasse legen und
sich wieder aufs kommende Jahr des Blumenfestivals auf den Wiesen freuen.
Ich finde, das es etwas ganz besonderes ist und keine Selbstverständlichkeit.
Dies Blumenfeld was ich aufsuche, bewirtschaftet eine alte Gärtnersdame.
Sie liebt ihr kleines Paradies und manchmal sehe ich sie, wie sie
in einem Stuhl zwischen all ihren Blumen da sitzt.
Einfach nur sitzen, genießen, träumen.
Manchmal kommt ein Gespräch auf, das meist so Tiefgründig ist, das es mich über
mehrere Tage beschäftigt ... im positiven Sinne.



Ich wünsche euch einen herrlichen Septembersonntag.
Mich ziehts zum Streetfood Festival freu freu.
Und was habt ihr so vor ?

 

Mittwoch, 6. September 2017

Grillen, Chillen, Sonnenbaden




Nun kann ich euch doch noch eine kleine Fotosession vom vergangenen unbeschreiblich schönen,
warmen sonnigen Sonntagnachmittag zeigen.
Kurzentschlossen haben wir ein paar Utensilien gepackt, schnell einen 5 Minuten Easy Peasy Salat
gezaubert, Badesachen nebst einem " ich klemm dich unter dem Arm Grill " ins Auto bucksiert
und ab gings ins Nachbarländle, in den Niederlanden / Roermond.
Dort gibt es besonders schöne und nicht so überlaufene kleine Buchten wo man angenehme Stunden
gleich am Wasser verbringen kann. Zwischendurch versteckten einige größere Wölkchen die Sonne und den
blauen Himmel ... dann wurd es ein wenig Frisch. Dennoch war es sehr angenehm.


Prinzesschen Emma überlegt zunächst noch, ob sie besser bei all den Spezialitäten :0) Wache schieben,
oder vielleicht doch lieber planschen gehen soll ... und dann ist da noch plötzlich dieser
große braune Fremdling an unserem Platz
... der muss selbstverständlich aus unserem Revier weggebellt werden.
Doch Fehlanzeige, er bleibt und badet genüsslich vor unseren Augen in der Maas. 





Sommerfrische

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.

Verstecke dich faul in die Fülle der Gräser.
Weil's wohltut, weil's frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.

Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.
( Joachim Ringelnatz )







Und während der Grillmeister sein Bestes gibt, schauen wir nach einem feinen Badeplätzchen.
Herrlich, noch ist alles für uns und so ist es bis zu den Abendstunden geblieben.
Wanderer haben sich kurz bis zum Wasser verirrt aber die Wanderschuhe wollten sie nicht
rasten lassen.
Da fällt mir noch etwas verrücktes ein zum Thema  Grillmeister ein :
 
" MANN mit GRILL
                               sucht
                                                                  FRAU mit KOHLE "



SPLISH  SPLASH



Auch klein Emma genießt die Badesaison.
Sie ist ne Waschechte Wasserratte

Während ich viel lieber den Blick zu Wolken richte und mich vom Wind,
das rauschen des Wassers treiben lasse.



Der Tag

 Herrlich ist der Tag vergangen

in dem Sonnenglanze Licht
Du bist immer noch befangen
von dem Tag, von dieser Sicht

Wunderschön die Wolken zogen
an dem blauen Firmament
sich im Sonnenlichte wogen,
wandern bis die Nacht einbricht

 ( Gerhard Ledwina )






Doch auch der schönste Sommerbadetag geht einmal zu Ende.
Die Wolkendecke wurden dichter, der Wind wurd langsam frischer und die Boote
fuhren zurück zu den Liegeplätzen im Yachthafen. Ruhig wurde es am Maasufer.
Nur was tun, wenn Vierbeinige Badenixen nicht Heim wollen
und tief und fest schlafen ?!

♡  ♡  ♡

Dienstag, 5. September 2017

Pures Landleben, pures Glück



So kann es passieren, wenn man etwas posten möcht und von Technik keinen blassen
Schimmer hat. Habe mir vor kurzen ein neues Handy gegönnt und mir
( was ich zuvor nicht hatte ;0(  ... ) eine SD Karte eingelegt für mega viel viel Datenvoplumen.
Zuvor konnte ich Fotos von der alten Kamera ( ohne SD Karte ) auf meinen Blogpost laden.
Das geht nun nicht mehr und mein Kopf enthält nur noch lauter Fragezeichen.
Warum es so ist ... keine Ahnung.
Statt einem Sonntagsausflug an die Maas nebst Grill ecetterapepe ;0))
möchte ich euch heut mein pures Landleben nahe legen.
Fotos sind von meiner Canon gemacht und da hat sich zum Gück nichts geändert yeääähhh.

Manch ein Städter schlägt wohl die Hände über den Kopf beim Anblick solcher Fotos
und sagt sich :
ICH ... auf's LAND ziehen ... NEVER. Niemals in meinem Leben.
Meine Gadanken sind gleich andersherum :
ICH in die STADT ziehen ... NEVER.
Ob es daran liegt, das ich hier auf dem Hinterländle groß geworden bin, oder eher der ruhige Pol bin,
oder sehr Naturverbunden bin, oder wie auch immer ?!
Ich liebe diesen Ausblick, die Ruhe, die Weite, die frische Luft, das beobachten der 4 Jahreszeiten.
Auf dem Land zu wohnen, bedeutet, die 4 Jahreszeiten intensiver zu spüren, mit ihnen zu leben.
All dies würde mir in einer Stadt nach kürzester Zeit fehlen.
Vor allen Dingen, ruhiger und Stressfreier / ist es ein Wegrennen vor der Hektik und dem Alltagstrubel ?
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Dennoch zieht es so manch einen Städter aufs Land.
In den vergangenen Jahren sind viele aus der Stadt auf's Land gezogen und nehmen es in Kauf,
eine weite Strecke bis zur Arbeitsstelle anzutreten.
Sie vermissten die Ruhe, das satte Grün, die frische Luft zum Atmen, das Vogelgezwitscher und die
natürlichen Gerüche die man halt nur auf dem Lande erleben kann. 
Was mich verwundert und ich zugleich froh drüber bin ist , das diese Stadtmenschen diesem Leben
auf dem Lande zum größten Teil so beibehalten wie wir es tun.
Natürlich sind einige Menschen darunter, die ihre Modernität aus der Stadt mit ins Landleben einbringen
sprich Häuser bauen die teils Hypermodern sind, anderseits ( allerdings die Mehrzahl so denke ich ),
die lieber ein altes Haus besitzen, gleich ob zur Miete oder Eigentum und versuchen es
so zu erhalten wie es einst war und genießen dieses " normalo Landleben ".
Sie lieben diese Einfachheit, die natürlichen Gärten, sie grüßen freundlich und suchen den Kontakt
zu den Einheimischen, besuchen die heimischen Volksfeste auf, fühlen sich wohl.
In jungen Jahren mag dies alles keine große Rolle spielen.
Man hat seinen Beruf, Freunde ist ewig auf Tour und plötzlich ab ca. der Lebensmitte stellt man fest, das was fehlt.
Das Leben bekommt eine andere Sichtweise, eine andere Bedeutung.
Es zieht einem nicht mehr jeden Abend aus dem Haus in den Biergarten.
Gespräche mit Nachbarn, auch wenn er nur einen guten Tag wünscht oder er uns an die angenehme Wärme
der Sonne erinnert, oder das das Kaminholz für den bevorstehenden Winter geschlagen wurde.
 Oder kleine Rituale, den Sonnenuntergang genießen, ein Picknick am See, mit dem Hund durch die Felder streifen,
Barfuss durch die Gräser laufen, im Garten zu werkeln und einen Blumenstrauß zu schneiden,
mit den Händen in der frischen Erde zu graben.
Ja, es gibt unzählig beruhigende und glücklich machende Momente auf dem Lande.
 Ich denke, das ich in der Stadt nicht nur ein unglücklicher gelangweilter Mensch geworden wäre,
sondern auch kein erfülltes Leben führen könnte.
Zudem würde ich persönlich, in der Stadt als reiner Landmensch, an Erfahrungen verarmen.
Was aber bitte nicht falsch verstanden werden sollte.
Mir würde nur etwas fehlen um in Ruhe und Zufriedenheit leben zu können.
 
















Landleben - die Stille

 
 Das Dorfleben
 
Wir sind angekommen, auf dem Lande,
knüpften hier und da noch neue Bande.
Uns zog es raus in die Natur, der Stille,
hier hört man noch das Konzert einer Grille.
 
In der Stadt gab es immer nur Hektik pur,
aber am neuen Ort gibt es die Stille der Natur.
Hier lässt es sich gut vom Alltagsstress entspannen,
zwischen weiten Feldern und des Waldes Tannen.
 
Fragen kamen: „Wieso da draußen wohnen,
zwischen Kartoffeln, Salat und Bohnen“?
Die neue Lebensqualität hat doch seinen Wert,
sie hat uns Ruhe und Besinnlichkeit beschert.
 
Ein weiterer Lebensabschnitt hat nun begonnen,
wären wir nur schon eher d’rauf gekommen.
Unseren Lebensabend werden wir hier genießen,
beim Ernten, mähen und beim Blumen gießen.
 
 ©  Holger Frels  09/2008 
 
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Ich wünsche euch eine schöne Septemberwoche !
 
EURE  MONI