Montag, 9. Dezember 2019

Frozen Days


Zu Beginn der vergangenen Woche war es winterlich frostig kalt.
Da kamen schon ein echtes weihnachtliches Winterfeeling auf.
Das Gras knarrt unter den Schuhen, die Luft so frisch, so klar.
Dick eingemummelt in passender Winterkleidung machten die ausgiebigen Spaziergänge
doppelt Spaß. Emma wälzte und räkelte sich ständig genüsslich auf dem frostigen
Gras und stand dann völlig zottelig vor mir.
Seltsam das wenige Menschen unterwegs sind, sobald es frostig und nebelig wird.
Laach, bis auf einige Ausnahmen und natürlich Leinenhalter nebst ihren lieben Freunden.
Väterlichen Frost läßt Land und Leben erstarren.
Mitte der letzten Woche hat mich dann eine heftige Grippe heimgesucht.
Ich kann nur sagen, es war vom Feinsten, so hatte es mich in meinem ganzen bisherigen Leben nicht erwischt.
Von der einen zur anderen Stunde hampelte ich plötzlich mit über 39 Grad Fieber, Schüttelfrost,
halt das volle Programm. Und noch merke ich, das es noch nicht ganz vorüber ist.
Doch zumindest kann ich am normalen Alltagsgeschehen wieder teilhaben !
Und so widmet man sich den Dingen zu, die währenddessen liegen geblieben sind.
Nach und nach findet " Frau " doch immer ein freies Fleckchen für eine Festtagsdeko ;0)).
Jedes Jahr nehme ich mir fest vor, nicht mehr all zu viel zu dekorieren, aber warum erwähne ich dies nur ...
es gelingt mir eh nimmer.


Es streut der Wind uns grau ins Aug,
die Welt so ausgeraubt und taub.
Entfliehend die Tage und doch unendlich träge,
wie ein dicker Morgennebel
wollen uns seine Lieder in die Seele tropfen.

( Monika Minder )

_______________________________________________

Eine der wenigen alten Straßen in meinem Heimatort die noch nicht modernisiert wurden
und ich sie von Kindheitstagen her so kenne.
Ich würde mir wünschen, das dies auch so bliebe.
Zum Glück zählt sie mit zu einem Naturschutzgebiet und so stehen die Chancen recht hoch !
Als Kind bin ich schon bei sonntäglichen Spaziergängen durch diese Allee gewandert.
Teils war der Nebel so dicht, das man die Pferde auf der Wiese nur wiehern hören konnte
ohne sie auch nur zu sehen.



Die Mammutbäume werden kahl, die Nadeln leuchten in der Wintersonne
wie ein kräftig braun / roter dicker Wollteppich.


Und nun beginnt eine neue Woche und es regnet so stark, das man in Null Komma
nix triefend nass ist bis auf die Haut. Emma schläft noch tief und fest unter ihrer
Kuscheldecke und sie macht nicht den Anschein, dass sie in nächster Zeit hinaus möchte.
Meine To Do Liste werde ich für heute überarbeiten ;0)), wie verrückt Wechselhaft das Wetter
doch sein kann. Da werden wohl eher In Door Aktivitäten passieren. Vielleicht sollte ich meinen Blog
endlich überarbeiten, ihm ein neues Outfit verpassen.
Was meint ihr, es wäre doch an der Zeit ein Update zu starten.
Schließlich habe ich ihm seit zig Jahren nichts neues mehr gegönnt.
Mal schauen was draus wird ;0)

Kerzenlicht scheint weich,
als wolle es ganz leicht
ein Lächeln dir ins Gesicht zaubern.
Sieh, wo ein Licht ist,
bist du nicht alleine.
Freude durchbricht die Einsamkeit.

( Jo M. Wasser )

_______________________

Ich wünsche euch trotz Miesepeter Wetter eine Zauberhafte
2. Adventswoche !

Sonntag, 1. Dezember 2019

Advent, Advent


 Schon ist er da, ... der Dezember, ... der 1. ADVENT.

ADVENT ADVENT, ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

Es ist entspannter ruhiger und zufriedener 1. Adventssonntag.
Ganz ohne großartige Pläne oder Vorhaben.
Frostig kalt ist es geworden, auch hier im Westen des Landes.
Zwar hatten wir hier kein einziges Schneeflöckchen, aber Väterlichen Frost hat Dächer,
Gärten, Felder und Wiesen herrlich gepudert.
  
Perfekt zum 1. Adventssonntag und so ist unser Spaziergang in der Früh ausschweifend
länger geworden als gedacht. Hier an der Niers entlang, ist so so herrlich ruhig,
so idyllisch und zu jeder Jahreszeit mein absoluter Eyecatcher.
Die Schafe waren wieder auf der Weide, wo ansonsten die Kühe weiden.
Inmitten der Schafe tummelten sich 100te Spatzen und auf der anderen Seite des Feldes hielten Raben
ihr Rabenkonzert.





Kahl sind die Bäume geworden.
Innerhalb weniger Tage hat der Wind die Blätter ordentlich von den Bäumen gepustet.
Nackt und knorrig stehen sie nun da und müssen der kommenden langen Kälte strotzen.
Wie stark und Kraftvoll sie doch sind, da könnten wir, der Mensch nicht mithalten.
Jeder Anfang hat ein Ende









Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns sehr durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier !
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen !

( Matthias Claudius )

Samstag, 30. November 2019

The last Day in November


Hallo meine Lieben da draußen im Bloggerländle.
Ja, der letzte Tag im November und morgen begrüßen wir den Dezember.
Und in wenigen Wochen beginnt das neue Jahr 2020.
Nein, ich werde nun nicht jammern und klagen.
Aber ich habe das Gefühl, als würden sich die Seiten des Kalenders schneller und schneller wenden.
Hatte ich im November nicht irre viele Termine, was ich eigentlich nur noch mit einem nervigen
Augenrollen bejahen musste ?! Und dann überkam mich zur Krönung eine Grippe.

Bääähm, " zack hier bin ich. Hier, ich bin deine Grippe und so schnell wie das wenden der Kalenderseite.
Wollte mich für ein Weilchen bei dir einnisten und dir zeigen, dass auch du kürzer treten solltest. "

" Danke liebe Grippe, wie ich mich freue das du mich gefunden hast. "
Motz, lecker, schnief.

So Sprunghaft kann das Leben sein.
Eh man sich versieht, liegt Frau Waldfee im Dämmerländle mit Fieber und Schüttelfrost.
Doch heute hab ich meinem Gast der Grippe die Stirn geboten.
Es geht Bergauf und die erste größere Outdoor Runde haben Emmchen und ich heute schon bezwungen.
Ein Tag, an dem es knackig gefroren hat und ich Dankbar war, mit einen dicken Schal und dicken
Stiefeln hinaus marschiert zu sein.
Uuuuaaah daran muss man sich nach fast 3 Tagen Bettruhe gewöhnen.
Der Himmel strahlend blau, die welken Blätter knalle bunt umsäumt mit einer weißen Puderschicht
aus Raureif.
Die Luft so klar, da gelingt das tiefe Durchatmen gleich viel leichter.
Und weil die Luft so klar, der Himmel so blau und es so frostig ist, wurde die Gassirunde länger
und noch länger und noch länger. Zu Hause angekommen, war die Puste fürs erste aber ordentlich vorbei.
Auf jeden Fall habe ich den Viren und Bakterien ordentlich durchgepustet.
In mir kann wirklich sicher keiner mehr der Bösewichter überlebt haben ggg.



Vergangenes Wochenende haben wir Emmas Freund, den Loui besucht.
Die Beiden sind ein Herz und eine Seele.
Ja und dann war da noch der alte Kater Moritz, der sich seit neuester Zeit lieber im Haus
als draußen gemütlich macht.
Wenn man in die Jahre kommt, weiß man es zu schätzen wo es am behaglichsten ist.
Der Knirps ist schon 13 Jahre alt und vor kurzem ist festgestellt worden, das er Nierenprobleme hat.
Die Werte waren mega schlecht.
Zum Glück hält er sich nun zumeist im / am Haus auf, so dass man ihm die Medies und Spezialfutter
verabreichen kann. Und täglich kann man sehen, dass es ihm besser geht !



Klein Emma hat einen Maulwurfshügel entdeckt.
Da bleib ich doch gleich neben sitzen und warte bis er hallo zu mir sagt ;0))
Und wartet ... und wartet ... uuuund waaaartet.

Ob Emma immer noch wartet ? Schmunzel.

Ich denke, der Maulwurf hat mehr Ausdauer als Emma.

Auf jeden Fall hat sie den Hügel gut bewässert ... Hüüüüstelt ;0)))

Dafür das ich die vergangenen Tage nicht wirklich geistig anwesend war ( natürlich wegen meiner Grippe ),
muss ich mich heut etwas mit dem Beginn der Weihnachtsdeko sputen.
So geh ich gleich in den Keller um zu schauen, was sich dort alles so versteckt und ausgekramt
werden möchte. Sicher komm ich da an schnuckeligen Accessoires aus, an denen ich längst nicht
mehr gedacht hab das sie existieren. Was das eventuell bedeuten könnt, ...
ihr ahnt es sicher schon.
KELLER, der Nachmittag gehört dir.
Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende und einen schönen 1. Advent

Sonntag, 24. November 2019

ein entspannter Novembersonntag


Heute habe ich mit der weihnachtlichen Deko begonnen.
Ein wenig Lichterglanz herrscht im Waldfeen Haus.
Viel ist es noch nicht, dennoch, den Anfang hab ich gewagt.
Eigentlich wollte ich im Laufe der kommenden Woche durchstarten.
Doch es kribbelte plötzlich in meinen Fingern, als ich an einer Kiste mit Weihnachtsdeko im Keller auskam.
Oh mein Gott, was musste ich auch in den Kisten rumwuscheln ( Augen roll )
und zudem an einem Sonntag in den Keller huschen.
Kaum zu glauben, das wir in 7 Tagen schon den 1. ADVENT haben.
Wo bleibt denn nur die ZEIT ?!
Ob ich in diesem Jahr eisern bin und mir mal nichts Neues an weihnachtlicher Deko kaufe ?
Meistens gelingt es mir nicht. Es ist einfach zu verlockend in den niederländischen Dekolädchen
zu bummeln, zu stöbern und dann ist shoppen unausweichlich ;0))
Frau findet doch immer was.
_____________________________

Emma hat sich sofort aufs wärmend kuschelige Fell platziert, so als wollt sie sagen :
hier passt keine andere Deko mehr hin außer mir.
Wenn sie wüsste, wozu ihr Frauchen fähig ist lol.
Jedoch geht es gleich zunächst an die frische Luft. Heute ist solch
ein herrlicher Novembertag.
Ich dürfte garnicht erwähnen, das wir eine Outdoor Temperatur von 13 Grad haben.
Da kommt noch wirkliche Weihnachtsstimmung auf.
Zwar gibt es Tage, an denen es arg frostig, ungemütlich nass kalt und nebelig ist,
aber wenn dann plötzlich das Thermometer so hoch klettert ... !
Vielleicht werde ich doch noch einige Tage mit der Deko warten.
Abwarten bis der innere Startschuss fällt.
Also mache ich mich nicht verrückt und genieße das angenehme Wetterchen doch lieber mit
einem Spaziergang im Wald.
Und ein wenig Wehleidig wird mir schon, wenn ich die herbstliche Deko wieder verstauen soll.
Warum macht man ( in diesem Falle " Frau " ), sich ständig einen Kopf um alles in der Welt
des Geschehens seufz.
Manche Dinge, Ereignisse sollten wir doch akzeptieren wie sie sind.
Die Zeit bleibt halt nicht stehen und das ist auch gut so, nicht wahr ?!












NOVEMBERTAG

Und doch blitzen letzte Blätter gelb durch den Nebel,
lächeln späte Bäume uns freundlich zu,
schenken Trost für stillere Tage,
die unserem Reisen ein bisschen einen Riegel schieben möchten,
in der Hoffnung, dass wir es sehen

( Monika Minder )


Die Bäume werden kahler, knorriger. Die zu Boden gefallenen Blätter rascheln nicht mehr
so intensiv wenn wir hindurch stapfen.
Sie wer den schwer, matschig und farblos.
Sie pappen zusammen, sind bald eins mit dem Erdboden.
Bald verabschiedet sich der Herbst und macht Platz für den Winter.
Nun sind endgültig all meine Winterklamotten im Kleiderschrank verstaut und Handschuhe,
Schals etc. warten auf ihren winterlichen Einsatz.
Die Zeit des Eiskratzens hat wieder begonnen und es graust mir davor, wie ein dicker aufgequollener
Marshmallow unbeweglich im Wagen zu sitzen ;0( mit eiskalten Fingerspitzen.
Ich bin eindeutig ein Kind das die Hitze liebt um aufzutauen.


Milder Novembertag

Die letzten Blätter fallen geräuschvoll auf dem bereits mit Blättern belegten Boden.
Der Föhn verdirbt dem November die gute Laune.
Nicht einmal der Nebel hat eine Chance.
Die Leute wundern sich, wie wenn es das letzte Mal wäre,
die Füsse zu Tode, saugen Sonne ein und verdrängen für einen Sonntag lang ihre Sorgen.

( Monika Minder )


Ihr Lieben, wir wünschen euch einen
entspannten Novembersonntag !
Wir kuscheln uns gleich in unsere Decken und lassen den Sonntag 
gemütlich ausklingen

Mittwoch, 13. November 2019

Herbstspaziergang im November


 In den vergangenen Tagen haben Regen und Wind die Blätter ordentlich von den Bäumen
geschüttelt. So dürfen wir nun über einen dicken bunten Blätterteppich wandern.
Es raschelt aber auch haben sich darunter oftmals dicke Wasserpfützen angesammelt.
Und wenn man es nicht rechtzeitig bemerkt, stehen wir bis zum Knöchel in der Matsche.
Zugegeben ... Emma etwas tiefer, seuuuufz.
Zum Glück hatte ich dicke hohe Stiefel an ;0) aber ihr könnt euch sicher vorstellen,
wie solch ein kleiner Wald Hutzelzwerg wie Emma es ist, aussah.
Ohhhh nein, davon mag ich nun wirklich nicht berichten ;0))
Bitterkalt war es an diesem Morgen und Emma trug erstmals wieder ein dickeres Pullöverchen drüber.
Le Madame friert recht schnell und um Unannehmlichkeiten wie Blasenentzündung, Schnupfen
... zu vermeiden, sorge ich lieber vor.
Die ersten Meter geht sie so Verhalten, als wäre es ihr mega Unangenehm und Peinlich zugleich.
Früher habe ich dieses Thema belächelt und dachte mir es sei Show der Hundehalter.
Mittlerweile sehe ich es anders. Warum soll ein Hund frieren wenn es solche Möglichkeiten gibt,
ihnen es im Winter bei Nässe und Kälte zu erleichtern.
Besonders kleine Hunderassen aber auch manch große Hunderassen frieren schnell oder haben
Nieren / Rückenprobleme, warum soll man denn da nicht auf Mäntelchen und Co zurück greifen.
Ich wüßte keinen Grund, es nicht zu tun.
Natürlich trägt sie es nun nicht Tagtäglich, doch wenn die Temperaturen um die 0 Grad sinken,
bekommt sie eines ihrer Steppmäntelchen oder Strick an.
Vorsorge ist immer besser.



 Vereinzelte Bäume stehen schon recht kahl da ohne ihren Blattschmuck.
Das eine oder andere Eichhörnchen können wir nun besser beobachten wie es von Ast zu Ast
hüpft um sich zu verstecken. Ein Tag, an dem es nicht wirklich richtig hell werden will.
Da tut ein Waldspaziergang gut um den Kreislauf anzukurbeln und die Müdigkeit aus dem Kopf zu pusten.
Das Grün, die bunten Farben, das rascheln des Laubes macht gute Laune und munter zugleich.
;0)) von dem Matsche Outfit rede ich immer noch nicht.
Dazu hat die Waschmaschine später ihren Einsatz und Emmchen durfte ein angenehmes Bad genießen.
Ach ja, und das Auto ?! Dem durfte ich auch eine ordentliche Wäsche verpassen.
Solche Aktionen können unvorhergesehenen Situationen auslösen ;0))
Doch die Entschädigung des Waldes, der Luft macht alles wieder Wett.




LAUB  ÜBERALL

Laub überall, das Licht spielt mit den Blättern am Boden.
Zwei Drachen hängen seitlich am leergewordenen Himmel.
Rauch mischt sich in die bittere Kühle.
Wo das Glück golden in rote Erde versinkt, die Frage nach dem Wohin neu definiert wird,
lernen wir wieder hoffen.

( Monika Minder )

 Es ist wie ein klein wenig Indian Summer.
Lasst uns noch einmal umblicken, den Anblick der bunten Natur genießen und es verinnerlichen.
Zaubert uns ein lächeln ins Gesicht, unvergessen ein schöner herbstlicher Moment.
Und schon sinkt das nächste bunte Blatt zu Boden, läßt sich zuvor auf den Rücken nochmals tragen


Ich wünsche euch ein angenehme schöne entspannte Novemberwoche