Donnerstag, 21. Januar 2016

Winter ist es geworden



Da hat uns der Winter tatsächlich noch in den Bann gezogen.
Es wäre auch sehr unwahrscheinlich gewesen, wenn sich der " Frühling" bis in den
März hingezogen hätte. Es war einfach zu mild. Nur jammer schade für all die Blümchen,
Sträucher die schon Frühlingshaft in Knospe standen.
Schnee und Schneeregen begleitet uns seit einigen Tagen und es ist arg frostig geworden.
Dies sind nicht die Temperaturen die ich mag. Und insgeheim freu ich mich auf den Frühling
( der noch weit weit entfernt von uns liegt ) und die zarten pastelligen Töne.
Der Schneeregen peitscht um die alte Scheune, versteckt alles innerhalb geraumer Zeit
unter einer weißen Schnee / Graupeldecke.
Dicke Strickpullies, Jacken, Handschuhe und Strickschals kommen also doch noch im Einsatz.
Ich muss euch unbedingt von meinem Armstulpen - Strickwahn Projekt beim nächste Mal berichten.
Regelrecht süchtig bin ich nach den Armstulpen geworden und verbringe fast jede freie Minute
welche zu werkeln.
Wenn dies so witergeht, brauche ich dringend eine separate Kommode nur für diese Stulpen.
Lach ... und wenn ich schon mal dabei bin, dann bitte auch gleich für all die Schals, Loops etc.
Aber ehrlich gesagt, trage ich sie wirklich oft. Ja eigentlich fast täglich.
Denn gerade, wenn es draußen so nass kalt und stürmisch ist, liebe ich es sie überzustreifen
und schnell wird mir warm.
Es ist wie bei kalten Füßen ... sind sie kalt, frieren wir doch durch und durch.



Morgensonne im Winter

Auf  den eisbedeckten Scheiben
fängt im Morgensonnenlichte
Blum und Scholle an zu treiben...

Lässt in diamantnen Tränen
ihren Frost und ihre Dichte,
rinnt herab in Perlensträhnen...

Herz, o Herz, nach langem Wähnen
lass auch deines Glücks Geschichte
diamantne Tränen schreiben!


(Christian Morgenstern)
 





Das Wochenende steht vor der Tür.
Was habt ihr denn so geplant ? Schlittschuhlaufen, rodeln gehen,
oder schön im warmen Heim ein spannendes Buch lesen,
 ein Käffchen oder einen Wein genießen ?
Bei mir wird es Samstagabend turbolent. Da geht es ab auf eine 90er Jahre Party.
Let's dance !
Doch den Sonntag werde ich in Ruhe genießen mit einem ausgedehnten Spaziergang
mit Einkehr in einer Konditorei.
 
Wie auch immer ihr das Wochenende verbringt, ich wünsche euch eine wundervolle Zeit.
 
EURE   MONI
 

Sonntag, 10. Januar 2016

ein glückliches und friedvolles neues Jahr 2016



Ein glückliches, gesundes und vor allen Dingen friedvolles neues Jahr 2016
wünsche ich euch allen von ganzem Herzen !
Ganz besonders wünsche ich mir , das Friede auf unserer Erde einkehren wird und
sich die furchtbaren Unruhen und Zustände, die zur Zeit auf der
" ganzen Welt " herrschen, mit " Verstand " schnell ein glimpfliches Ende finden mögen.
Es ist unglaublich beängstigend was wir zu lesen, zu hören und zu sehen bekommen.
Unfassbar und lähmend stehen wir den Machenschaften gegenüber.
Was können wir tun, wie können wir helfen, wie können wir uns schützen . . . Fragen über Fragen
die mir einfach keine Ruhe gönnen und mir selbst den Schlaf und Kraft rauben.
Wir wissen nicht mehr, was wir glauben können und was nicht.
Die Medien vertuschen, manipulieren und wir sind mittendrin im Kreise des Karussels.
Es wird wahrlich ein belastendes Jahr für uns alle auf der Welt werden.
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Dies ist mit eines der Gründe, warum es hier im Waldfeen Blog ruhig geworden ist.
Ich wollte keine Stille einkehren lassen. 
Doch die kreative Phase hatte mich fest im Griff und im privaten tut sich gerade unheimlich viel.
Die sonst so gemütliche Weihnachtszeit hat mich vom Gefühl fast völlig im Stich gelassen.
Zwar habe ich ein wenig dekoriert, aber es war vom Kopf, von der inneren Einstellung her anders,
als die vergangenen Jahre.
Die Ruhe, die Ausgeglichenheit, der innere Friede fehlte und sicher tat das milde,
fast Frühlingshafte Wetter im Dezember sein übriges.

Dennoch steht für's Jahr 2016 einiges auf dem Programm, was unbedingt geändert werden sollte.
Wobei sich das Wörtchen " sollte " etwas unfein und unsanft anhört.
Jedoch werde ich ein bestimmtes Wort . . .  " Nein ", des öfteren über meine Lippen gleiten lassen.
Für mich ist es ein positives Wort in vielen Positionen.
Und dieses Recht werde ich mir in diesem Jahr des öfteren herausnehmen ;0)
Na, wenn das kein guter Vorsatz ist . . .  ! Es ist garnicht sooo schwer.
Man muss sich nur trauen und es etwas lauter und bestimmt aussprechen.
Natürlich kommt es einmal vor, das ich fassungslos angeschaut werde, jedoch wird es akzeptiert.
Desweiteren habe ich beschlossen, es öfters krachen zu lassen.
Ja, Partytime und nicht nur zum Geburtstag oder zu Silvester loool.
Spaß haben und Freude teilen mit guten lieben Freunden.

Auch wird ein neuer Wind in meinem Waldfeen - Blog einströhmen.
 Fashion Style, Beauty & Wellness werden mit in meinen Posts einbezogen.
Vielleicht erhält mein Waldfeen - Blog einen neuen Blognamen ?
Jedoch wird diese Option noch in weiter Ferne stehen.
 


Deine Herzenswünsche sind Botschaften deiner Seele,
die dich an deinen Ursprung erinnern.
 ( Irina Rauthmann ) 


Ich freue mich sehr über ein weiteres Bloggerjahr mit euch
und sage herzlichen Dank für eure treue Begleitung hier auf meinem Blog !

♡  ♡  ♡  ♡  ♡  ♡  ♡

  ♡  ♡  ♡  

EURE   MONI


Mittwoch, 18. November 2015

wie die Zeit vergeht . . . und Bloggertreffen mit Lony





Es ist an der Zeit ein kurzes Lebenszeichen von mir zu geben.
Viele liebe Leser / Leserinnen haben mir Privat geschrieben und nachgefragt, ob ich meinen Blog
schließen wolle, da ich lange nicht mehr gepostet habe.
Habe mich wirklich über jede einzelne Zeile von euch gefreut und sage " Danke. "
Hätte nicht gedacht, das ihr mich so vermisst.
Nein, nein, das werde ich natürlich nicht !
Aber es gibt Phasen im Leben, wo man sich nur wünschen möcht, dass endlich ein neues Ziel(e)
vor Augen steht. Die vergangenen Monate waren ziemlich verrückt, steinig
und alles andere als angenehm. Doch in und mit jeder neuen Phase reifen wir,
lernen hinzu und ganz allmählich erscheint ein Licht am Horizont.
Es war / ist nicht alles schlecht. Nein, im Gegenteil.
Ich habe einige nette Menschen kennengelernt und somit neuen Halt gefunden.
 
Apropo liebe nette Menschen kennengelernt . . .
 
Vergangenen Sonntag habe ich mich mit einer lieben Bloggerin in einem Cafe`verabredet.
Einige von euch werden sie sicherlich schon eine ganze Weile kennen.
Es war die Lony vom Kleinstadtleben !
 
Oh Lony, es war ein herrliches Treffen und wir hatten eine Menge zu erzählen nebst vielen
Gemeinsamkeiten die wir teilen.
Vor lauter quatschen, quatschen, quatschen haben wir tatsächlich " beide " völlig vergessen
Fotos zu machen . . . ;0). 
Und stellt euch vor, wir waren die letzten die das Cafe` am Abend verlassen haben.
Herrliches Sitzfleisch hatten wir.
Der Sonntag war stürmisch und verregnet. Halt ein typischer Novembertag.
Was hatten wir zu verlieren ?
Gibts denn was besseres als Kakao, Kaffee mit einem sündigem leckeren Stückchen Kuchen
bei herrlicher Unterhaltung ?  Neein, seht ihr.
Im Kopf schwirren viele neue Ideen herum, die nur so auf ihre Umsetzung warten.
Allmählich kehrt ein Hauch neue Energie in meinem Kopf zurück.
Die Blockade scheint gebannt ;0)
 Ich freu mich auf neue Taten.

Bis bald !
 
Eure Moni
 

Dienstag, 20. Oktober 2015

im Apfelbaum fest umschlungen



Nein nein, keine Sorge die Apfelbaumkobolde haben damit nichts zu tun ;0).
Im vergangenen Herbst habe ich etwas entdeckt, was den Apfelbaum fest umschlungen hat
und ich war ganz erstaunt.
Denn ohne mein zutun, war es plötzlich da, umklammerte fest die Zweige des Apfelbaumes.
Noch war es zierlich fein und auf einen Blick nicht wirklich zu erkennen. 
Und wie ich zog und zog ( es nahm kein Ende ) hatte ich so viel zusammen, das ich ein
Mini - Kränzlein daraus werkeln konnte.
In diesem Jahr war es allerdings schon viel viel üppiger in seinem Wachstum als im Herbst zuvor.
Und der Kranz wurde um ein Vielfaches größer. Ok, ich spanne euch nicht weiter auf die Folter.
Wäre auch zu gemein ;0) . . . um was es hier geht :

H O P F E N 
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Schon immer wollte ich Hopfen pflanzen, habe es allerdings nie getan.
Als ich vor Jahren den Apfelbaum pflanzte, muss sich dort im Erdreich des Apfelbaumes
ein Ableger Namens H O P F E N eingenistet haben.
Eigentlich zu meiner Freude !
Allerdings wäre es mir lieb gewesen, er hätte sich an anderer Stelle breit gemacht.
Auf jeden Fall freue ich mich natürlich darüber.
Wenige Äpfel hab ich in diesem Jahr geerntet. Ich hatte es mal erwähnt vor Wochen.
Der Baum hängt über und über voll mit Äpfeln aber leider sind sie alle von Raupen
belagert worden. Anstelle einer stattlichen Apfelernte, wird die Biotonne stattlich gefüllt.
Doch auch die Vögel laben sich daran.
Falls ich im nächsten Sommer noch hier im Hause wohnen werde ( was eher nicht der Fall sein wird ),
werde ich ein biologisches Mittelchen zur Hand nehmen müssen.
Sonst wird das nix mit meiner Apfelernte.



Hopfen umschlingt den Apfelbaum



Die Kraft der Sonne reicht noch hin,
die Seele still mit Heiterkeit zu füllen,
mit Glanz und Licht der warmen Wälder,
darin die bunten Blätter todesseelig niedersinken.

( Dr. Karl Peter Fröhling )



Vor wenigen Tagen sah es so wundervoll bunt aus, als hätten sich die Blätter
in einen Farbkasten getunkt und zum abtropfen erneut aufgehangen.
Nun ist es vorbei mit der bunten Farbpracht und es hängt kaum
ein buntes Blatt an den Zweigen.

Mir kommt gerade ein Spruch in den Sinn :

Lebe jeden Tag als sei es dein letzter.
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" Der große Reichtum unseres Lebens  sind die kleinen Sonnenstrahlen,
die jeden Tag auf unseren Weg fallen ! "

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Bis bald, eure Moni
 

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Das Tor der Erde ist ins Schloß gefallen



Jeder folgt in seinem Leben einer Straße.

Keiner weiß vorher, wann und wo sie endet.
Alle hinterlassen Spuren und manche kreuzen unseren Weg.


Einige, die wir trafen, werden wir nicht vergessen.
Auch wenn sie für immer gehen,
in unseren Herzen und unserer Erinnerung bleiben sie.


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Liebe Katja,

wir werden dich hier auf Erden sehr vermissen !
Viele Jahre habe ich deinen wundervollen Blog, deine außerordentliche
Kreativität bewundert. 
 Versponnenes
Doch noch viel mehr hatte ich Respekt vor deinem Mut,
deinem starken Willen gegen deine lange Krankheit.
Leider hast du den Kampf verloren.
Du warst zu jung zum Sterben. 
 

Sonntag, 11. Oktober 2015

im herbstlichen Sonnenlicht


  
Diese Fotos sind vor wenigen Tagen entstanden und was im Hintergrund in einem
leuchtend grün erstrahlt, hat sich zu einem bunten Farbtopf verwandelt in Orange, Rot,
Braun und Gelb. Man muss sich wahrlich beeilen, wenn man ein gewisses herbstliches
Stilleben verewigen möchte.
Nicht täglich, sondern Stündlich ändert sich das Bild in Garten und Natur.
Beim kräftigen Rückschnitt der Hortensienbüsche habe ich vereinzelte Blüten für einen
herbstlich / winterlichen Kranz erhaschen können.
Nur noch Blätter erinnern an das einstige sommerliche Blütenmeer der Hortensien.
Ewige lange ist es her, als ich mich " vor " der Kamera posierte.
Ich steh halt lieber hinter der Kamera als mitten vor meiner eigenen Linse ;0) .
 



Darf ich vorstellen :
meine liebsten und treuesten Familienmitglieder die mir stets fleißig bei der
Gartenarbeit unterstützen. Mein Herz geht auf bei den beiden Zuckersüßen Franzosen.
Und sie nutzen jede Gelegenheit schamlos aus ( belustigt ) um unter dem Apfelbaum die
heruntergefallenen Äpfel zu verspeisen. Also Augen und Ohren stets offen halten.
Manches Mal trotten sie ganz " belanglos mit gesenktem Kopf durch den Garten
über den Hof und ins Haus, wo sie dann genüsslich ihren geklauten Apfel verspeisen.
Hahaa von wegen " unbeobachtet " . . . in den meisten Fällen bekomme ich es dennoch rechtzeitig mit.
Im Sommer haben sie sich sogar an den Erdbeeren und Himbeeren zu schaffen gemacht.
Und Trauben . . . natüürlich keine Frage. Nur zu gut, das keine Bananen wachsen.
 Beim Laub fegen stehen sie immer dicht hinter oder vor mir und beobachten mich sehr genau.
Ich könnte ja mal ein Blatt vergessen. Es ist zu schön und möcht es nicht missen.
Doch so vertiefst sie auch bei der Gartenarbeit zu sein scheinen, . . . wenn jemand am Hoftor klopft,
fegen sie in Windeseile durch den Garten in Richtung Hof und melden den Besuch lauthals an.
 Schließlich kann man ja nie wissen, ob sich hiter der Tür ein freiwilliges fleißiges Helferlein
für die anstehenden Gartenarbeiten verirrt hat.
Man sagt einem ja nach, das die Hunde eine gewisse Ähnlichkeit mit den Hunden verbindet.
Dem könnte ich vollstens zustimmen. Unübersehbar : ich muss dringend zum Friseur.
Dabei wollte ich sie wachsen lassen. Meist gelingt es mir aber nur für 1 oder 2 Monate dann
hat der Friseur erneut sein Scherenwerkzeug angelegt.
Die ehemalige Haarlänge ( bis fast zum Bobbes ) werd ich nimmer erreichen.
Mit 50 Lenzen ist halt vieles anders geworden seufz.
Nicht nur die Jahreszeiten ändern sich.
 


BEST    DREAM - TEAM   OF  THE  WORLD

♥  ♥  ♥
 


Kalt ist es geworden und den ersten leichten Bodenfrost hatten wir.
Doch die herbstliche Oktobersonne lacht am strahlend blauen Himmel und das Laub
leuchtet gülden durchs Sonnenlicht. Uns hält nichts mehr im Haus !
Wir sind denn also im Garten verschwunden.
Ob uns heut jemand besuchen kommt ?
Es gibt Kaffee und leckeren Apfelblechkuchen mit Sahne.

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Alles hat seine Zeit :

Winter und Sommer, Herbst und Frühling,
Jugend und Alter, Wirken und Ruhe.
 
( Johann Gottfried von Herder )
 
 
BIS  BALD.

EURE  MONI
 

Dienstag, 6. Oktober 2015

herbstlicher Blätterkranz der Eichenblatthortensie / Diy



Das vergangene Wochenende war so herrlich wie in einem Bilderbuch.
Es war ein wahres goldenes Oktoberwochenende und es hätt nicht schöner sein können.
Strahlend blauer Himmel . . .  es war kein einzig Wölkchen am Horizont zu erkennen.
Am Freitag habe ich den Rasen gemäht ( war es der letzte Schnitt in dieser Saison ? ) .
Siehe da, ich war weiß Gott nicht die einzige die am Nachmittag ein knatterndes Geräusch verbreitete.
Jeder lief wohl eifrig hinter seinem Mäher hinterher, robbte durch die Beete oder fuchtelte mit einer
Motorsäge an und in den Sträuchern herum.
Sicher waren alle Gartenbesitzer in ihrem Gartenelement und in vollem Einsatz.
Zur Belohnung nach getaner Arbeit gab es Kaffee, Kuchen und zu guter Letzt ein dickes Eis.
Tja, die Kalorien die ich zuvor abtrainiert hatte . . .  neeeiiin ich spreche es jetzt absichtlich nicht aus ;0)
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Den Samstag und den Sonntag habe ich mit kleinen herbstlichen basteleien und stricken verbracht.
Was das allerbeste war : es hat alles Outdoor statt gefunden. Bei 21 Grad im Herbst hält es niemand
im Hause aus. Die Hunde hatten ihren Spaß und die Vögel im Garten waren sehr Aktiv im
Gesang und Flug. Sogar ein kleines Mäuschen kreutze plötzlich im Garten auf und verschwand
hastig im Dickicht.


Die Blätter der Eichenblatt - Hortensien verfärben sich in wundervollen Rot / Grün Tönen.
Zu schade um sie komplett verwelken zu lassen.
Es ist ein tolles Naturschauspiel zu beobachten, wie sie täglich dunkler und bunter werden.
Da kam mir der Gedanke, warum nicht einmal einen herbstlichen Blätterkranz draus werkeln ? !
Nicht ganz zu Ende gedacht, hatte ich schon einen Korb im Arm und zupfte vorsichtig die Blätter
unterschiedlichster Größe ab. Und binnen von weniger Minuten entstand der 1. Blätterkranz und
es wurden insgesamt 3 an der Zahl. Platzproblem ??? Iiii woooo. Ein Plätzchen findet sich immer.
Ich habe einen Blätterkranz auf einer Tortenplatte gelegt.
Mittig habe ich ihn mit Moos aufgefüllt und ein Windlicht von Rosenthal hinein gestellt.
   Eine kurzes Diy zeige ich euch zum Ende meiner Post.


WINDLICHT :   ROSENTHAL
 





D I Y  für Blätterkranz :
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Bunte Blätter in verschiedenen Größen sammeln damit der Kranz recht üppig wird.
Anschließend wird das Blatt durch den Wickeldraht gestochen.
Aber bitte nicht in der Mitte des Blattes den Draht durchziehen, sondern nur das
untere 1/4  mittig nutzen.  So kann man den Kranz später besser formen.
Aber bitte nicht zu nah am Stengel, sonst reißt das Blatt schnell ein.
Wenn der Kranz ( nach Wunsch ) einen für euch akzeptablen Umfang erhalten hat,
wird die Girland zu einem Ring geschlossen und den Wickeldraht einfach festbinden. 
Zum Schluss den Kranz etwas formen . . .  fertig !
 



Laub überall, das Licht spielt mit den Blättern am Boden.
Zwei Drachen hängen seitlich  am leergewordenen Himmel.
Rauch mischt sich in die bittere Kühle.


Wo das Glück  golden in rote Erde versinkt,
die Frage nach dem Wohin  neu definiert wird,
lernen wir wieder hoffen.


(© Monika Minder)

Samstag, 3. Oktober 2015

Herbstschätze im Oktober



 Es herbstelt überall und täglich werden die Blätter bunter, fallen zu Boden,
die Bäume werden kahl und durchsichtig.
Im Wald legt sich wieder ein bunter Blätterteppich nieder und wie herrlich es raschelt
wenn ich über diesen bunten Laubteppich gehe.
Rehe heben Neugierig ihre Köpfe wenn sie mich hören. Eichhörnchen verstecken sich
hinter dem Baumstamm und beobachten mich. Springen von Ast zu Ast.
Die frische Luft einatmen, inne halten, den Moment und die Ruhe genießen.
Mal abtauchen vom Alltagsstress.
Es ist doch so einfach und wir sollten es Wertschätzen.
Eicheln, Kastanien, Zapfen fallen zu Boden und warten darauf das ich sie einsammel
und zu hübschen herbstlichen Decorationen im Haus verarbeite.
Ich liebe diese Jahreszeit !
Jede Jahreszeit hat ihre Kostbarkeit, doch für mich ist der Herbst die grandioseste Zeit des Jahres.
Einige Beerenkränze und Girlanden habe ich gewerkelt und schmücken Haus und Hof.
Diese herbstlich wärmenden Farben sind ein besonderer Eyecatch und umschmeicheln mein Herz.



Bei der lieben Sabine / Tonkabohne Tonkabohne Blog habe ich dieses süße
rostige Herzer'l gewonnen und freu mich riiiesig darüber.
Ich liebe Herze und alles was rostig ist und es passt doch perfekt zu jeder Jahreszeit.
Herzlichen Dank liebe Sabine. Du hast mir eine große Freude bereitet !
Erstmalig darf es auf meinem Küchentisch die herbstliche Decoration schmücken.
Ich bin mir sicher, dass ihr dieses Herzchen des öfteren als Deco in meinen Fotos
wiederfinden werdet.


H E R Z E N S D I N G E
 

  
 Im Innenhof habe ich einen alten Pflanztisch stehen mit allerlei Spätsommerlichen
und herbstlichen Pflanzen in Tontöpfen.
Tontöpfe haben ihre besten Zeiten längst hinter sich gelassen.
Die Gebrauchsspuren die sie in den Jahren hinterlassen haben gehören für mich zum Leben,
zum Wandel der Zeiten und der Vergänglichkeit dazu.
Kälkig ausgeschlagen sind sie in den Jahren.
Teils weisen sie Bruchstellen auf, es fehlt ein Stückchen Ton oder sie haben Moos angesetzt.
Manche Pflänzchen wie Gräser und Succulenten ziehe ich mir selbst heran und freue mich wie Bolle,
wenn sie an Form und Größe zugelegt haben.



DER OKTOBER
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Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Was vorüber schien, beginnt.
Chrysanthemen blühn und frieren.
Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Und du folgst ihr wie ein Kind.

Geh nur weiter, bleib nicht stehen.
Kehr nicht um, als sei's zuviel.
Bis ans Ende musst du gehen,  hadre nicht in den Alleen.
Ist der Weg denn schuld am Ziel?

Geh nicht wie mit fremden Füßen  und als hättst du dich verirrt.
Willst du nicht die Rosen grüßen?
Lass den Herbst nicht dafür büßen,  dass es Winter werden wird.

Auf den Wegen, in den Wiesen  leuchten, wie auf grünen Fliesen,
Bäume bunt und blumenschön.
Sind's Buketts für sanfte Riesen?
Geh nur weiter, bleib nicht stehn.

Blätter tanzen sterbensheiter  ihre letzten Menuetts.
Folge folgsam dem Begleiter.
Bleib nicht stehen. Geh nur weiter,
denn das Jahr ist dein Gesetz.

Nebel zaubern in der Lichtung eine Welt des Ungefährs.
Raum wird Traum. Und Rausch wird Dichtung.
Folg der Zeit. Sie weiß die Richtung.
"Stirb und werde!" nannte Er's.

  
( Erich Kästner )
 



Ich wünsche euch einen schönen Feiertag & ein sonnig
herbstliches Oktoberwochenende !
 
EURE  MONI
 

Samstag, 19. September 2015

die gute alte Zeit


  Es gibt Situationen in meinem Leben, wo ich nie mit gerechnet hätte
und ich über mich selbst stark verwundert bin.
So ist er mir ergangen vor geraumer Zeit.
Aber keine Sorge ... nichts schlimmes ;0) ... es war nur eine Tatsache, eine Feststellung.
Manche Dinge gefallen mir gut oder auch seehr, allerdings muss oder will ich sie nicht haben.
Gut, das kennen wir sicherlich von uns allen.
Da gibt es zb. solche Porzellan - Figuren, die ich zwar " hübsch " finde, jedoch käme ich nie
in die Situation mein Portemonai dafür zu zücken.

Doch dann war ich bei einer lieben Freundin und entdeckte dieses hübsche Nadelkissen
aus der Jugndstil Zeit.
Habe mich sogleich drin verguckt / na wer hätte das gedacht das mir das passieren würde ?
Ich war völlig überrascht von mir und meinem Gedanken :
och was ist die niedlich ♥ ♡ ♥ und sie soll aus France stammen.
Zu gut das ich rein zufällig meine Fototasche dabei hatte.

 Sie ist bei ihrem damaligen Einsatz recht häufig benutzt worden
( oder gepieckst ) und ich bin erstaunt, was für wundervolle Ideen in der damaligen Zeit
herrschten. Überhaupt war diese Art Epoche wesentlich verspielter. 
In der heutigen Zeit, das stört mich persönlich ungemein, muss alles einfach,
glatt ohne viel Schnick Schnack und schnellebig sein.
Schnelle und komfortable Handhabung in allen Bereichen.
Ist es nicht bedeutend schöner während der Nähenarbeit auf dem Tisch vor sich auf solch ein
süßes Nadelkissen zu schauen, als in einer einfachen Fantasielosen Plastikdose ? !
ℑ Love it, yes  -  Sweet Thing's
♡  ♡  ♡



 Ist diese kleine MINI - RECHENMASCHINE und der MINI - TONISTER
aus Leder nicht Zucker ;0).
Und das alte Metallkästchen mit den Farbegriffeln.
Da ist mir meine Kindheit wieder in den Sinn gekommen.
Einst ießen sie Griffel.
Heutzutage werden die Kid's mit diesem Begriff :

" GRIFFEL " nicht mehr anfangen können.
Ich sehe schon die vielen Fragezeichen in den Köpfen der Kid's herumschwirren
die auf Aufklärung warten.
So ändern sich die Zeiten, so ändert sich das Leben.
Manchesmal wünschte ich mir die Zeit anhalten zu können.
 

Zum Schluss habe ich noch diese hübschen Einladungskarte aus dem Jahre 1928.
Sind sie nicht wunderschön nostalgisch.
es ist unbeschreiblich solche alten Raritäten von einst in den Händen halten zu können. 
Ich liebe diese alte Schrift.
( Buchstaben aus dem Net gezogen )

Zeit

So wandelt sie, im ewig gleichen Kreise,
Die Zeit nach ihrer alten Weise,
Auf ihrem Wege taub und blind.
Das unbefangne Menschenkind
Erwartet stets vom nächsten Augenblick
Ein unverhofftes seltsam neues Glück.
Die Sonne geht und kehret wieder,
Kommt Mond und sinkt die Nacht hernieder,
Die Stunden die Wochen abwärts leiten,
Die Wochen bringen die Jahreszeiten.
Von außen nichts sich je erneut,
In Dir trägst du die wechselnde Zeit,
In Dir nur Glück und Begebenheit.

( Ludwig Tieck 1773 - 1850 )
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Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende.

Eure Monique