Sonntag, 1. Februar 2015

Pinsel schwingen setzt Endorphine frei ♡ ♡ ♡ happy


 Einen Großteil habe ich nun gekälkt und bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Endlich fand mein altes Holzboard
( eins war einst das Oberteil eines kleinen Schreibpultes ) einen sinnvollen Platz. Ich war so im Sinnesrausch,
das ich noch ein schmales hohes Regal kälken musste.
Da ich eh schon dabei war, mussten Handtuchhalter und Toilettenabroller gleich mit dran glauben.
Ganz fertig geworden bin ich nicht, denn als mein Blick Richtung Fenster wie Angewurzelt stehen blieb,
... ihr könnt es euch denken.
Doch die Holzfarbenen Fensterrahmen werde ich mit einer anderen weißen Farbe streichen. Nötig hätten sie es eh.
Das Unterschränkchen bekommt andere Füßchen verpasst, Gardinen muss ich nähen und für's Schränkchen hätt ich gerne alte Griffe.
Wenn es fix und fertig ist, so wie ich es mir vorstelle, zeige ich es euch in vollem Vormat.


 Dann fiehl mir ein, das auf der Platte einst ein Brettchen gesteckt war mit einem Tulpenstrauß.
Nach gefühlten 5 Stunden suchen war es mir letztendlich in die Hände gefallen.
Ich stand kurz vor'm Aufgeben, dachte schon, das es womöglich in den Sperrmüll gelandet sei.
Glück gehabt, Aufatmen war angesagt.
Jetzt ist es Perfekt für mich.
Was eine minimale Veränderung auslösen kann.
Habe das Gefühl, als stünde ich in einem völlig neuen Raum, der dazu noch wesentlich
größer wirkt als zuvor.
Ich befinde mich im Endorphine - Rausch.

Also meine Lieben :

PINSEL schwingen setzt  GLÜCKSHORMONE   frei.

Greift zum Pinsel und los geht's.

Und während ihr fleißig den Pinsel schwingt, werde ich mir zufrieden ein heißes Bad einlassen und genießen.








 An der Badtüre darf mein gewerkelter Muschelquast hängen.
Auch für ihn hab ich ein hübsches Pätzchen gefunden.
Alles fügt sich, irgendwann, wie in einem Puzzle zusammen.
Wir müssen uns nur Geduld üben !


Gib der Seele einen Sonntag
und 
dem Sonntag eine Seele.
( Peter Rosegger 1842-1918 )

Freitag, 30. Januar 2015

ein bisschen Sehnsucht nach dem Frühling


  Die Farbe Gelb bringt Frühlingslaune, Frühlingsstimmung und Heiterkeit in den grauen,
eisigen Wintermonat Januar.
 Darauf vorbereitet war ich nicht ;0) , denn eigentlich war ich im Baumarkt um mir neue Kreidefarbe zuzulegen,
damit ich meine Möbelstücke für's Bad aufhübschen konnte.
Und wie ich denn so durch die Deko und Blumenabteiling " schlendere "
( ... Frau vergißt da nämlich Zeit und Raum ), winken mir die knallig gelben Narzissen aus der Ferne entgegen.
Plötzlich hatte ich Magnete unter meinen Schuhsohlen und geradewegs stand ich dann vor ihnen.
Gerade eine neue frische Lieferung hatten sie bekommen für's Wochenende. Genau richtig, dacht ich so bei mir.
Frischer geht nun wirklich nicht.
Ach, weswegen war ich denn überhaupt im Baumarkt nach Holland gefahren ? Natüüürlich, die weiße Kreidefarbe.
So, aber jetzt Zack Zack. Ab zur Kasse, bezahlen, Ware in den Wagen und ab Heimwärts geht's.
Ne, ne ... draußen vor dem Eingang steht so ein uriges großes Büdchen ( in Rosa, Pink und weiß gestrichen )
da gibt es soooo leckere Waffeln mit Puderzucker.
Aber jetze ... ab mit mir.
Schließlich hatte ich das Bad nicht gerade aufgeräumt hinterlassen.
Wie denn auch, ich war ja Mitten beim streichen.
Aber davon erzähl ich euch in der nächsten Post und Fotos gibt es auch.
Hin und weg bin ich von dem Kreidanstrich, überleg allen ernstes, was ich noch " einkreiden " könnt.
Es macht mörderisch Spaß damit zu werkeln.

 Sehnsucht nach dem Frühling
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Der Winter macht wohl Überstunden,
hat immer noch kein End gefunden,
bis in den März hinein.
Zur Weihnachtszeit war es ja herrlich,
inzwischen jedoch, ich sag´s ehrlich,
sind Schnee und Eis mir leicht entbehrlich,
sehn mich nach Sonnenschein.
 
Die Frühlingsblümchen hab ich statt in einem Übertopf in einfachen Butterbrottüten
verhübscht.
 

 In den Geschäften sind die Regale mit Osternaschereien überfüllt.
Aber es mir definitiv zu früh.
Jedoch konnte ich an meine Lieblings - Zuckereier nicht vorbei und schwupp war ein Tütchen
im Einkaufswagen verschwunden.
Eine Art Belohnie für's streichen ;0) ... ihr versteht ?!

 Das nächste Häkelprojekt hat mich in den Bann gezogen.
Allerdings werde ich noch nichts verraten was daraus entstehen wird.
In den vergangenen Wochen habe ich einige Projekte auf sämtlichen Nadeln und es ist an der Zeit sie zu Ende zu bringen.
Ergeht es euch auch oft so, das, wenn so unendlich viele Gedanken / Ideen durch den Kopf preschen,
das man am liebsten alles gleichzeitig machen möcht und sich nicht mal dagegen wehren kann.
Und so, wie die Gedanken durch den Kopf schossen, sind auch viele wieder in Vergessenheit geraten.
Allerdings habe ich mir endlich ein Notizblock zugelegt nur für solche geistigen Blitzmomente.
Und wenn sie kommen, kann ich sie mir gleich notieren und vergesse diese Ideen nicht mehr.
Ich nenne es mein : Heiliges inspirierendes Buch.
Meist kommen mir die Ideen in der Nacht.
Wenn alles ruhig ist, habe ich die meiste Energie und Ideen.

Nun möchte ich euch ins Wochenende verabschieden.
Macht es euch gemütlich, kuschelig warm und bequem.


♡     ♡     ♡
  
 Eure Moni

Dienstag, 27. Januar 2015

Samtpfotenbesuch


An eine Katze
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Mein edler Freund, ich bitte sehr:
Komm doch her, sitz neben mir und schau mich dann
mit Deinen lieben Augen an, mit Augen voller Glanz und Gold;
 
Dein Blick, so ist er treu und hold.
Dein wundervolles weiches Fell, schwarz und hell,
so seidig, üppig, voller Pracht, wie Wolkenhimmel in der Nacht,
belohnt die Hand, die dich liebkost, mit freundlicherem Glück
und Trost.

Die Hunde freunden gerne sich an mit jedermann.
Doch du, von lauterer Natur, liebst deine wahren Freunde nur,
berührst mit deiner Pfote mich - ja, Lieber, ich verstehe dich.

Was geht wohl vor in deinem Geist - ach, wer weiß?
Wenig nur ist uns bekannt.
Trotz unsrem Freundschaftsband.
Vielleicht ist's dem Menschen nur vergönnt,
das er das Leben besser kennt.
 Algernon Charles Swinburne
1837-1909



K A T E R
 

 Diese beiden wundervollen, samtigen schnurrenden Wesen waren vor einigen Wochen bei mir zu Besuch.
Genau genommen war es ein junger Kater mit seinem Schwesterchen.
Putzmunter trollten sie von Zimmer zu Zimmer umher und erkundeten alles, was nicht Standfest war.
In allem, wo sie auch nur gerade eben ihren Kopf hindurch stecken konnten, waren sie natürlich drin verschwunden.
Es war so wundervoll sie zu beobachten wenn sie ihre Purzelbäume schlugen, oder versuchten, an einem Stuhl hochzuklettern
und wieder herunter plumpsten.
Und so eifrig und Putzmunter sie waren, so Schlagartig wurden sie auch müde und schlummerten eingerollt,
eingekuschelt auf dem Gästebett oder auf dem Schoss.
Erinnerungen stiegen in mir auf und Bilder spielten sich vor meinen Augen ab, zu der Zeit, als ich noch meinen Perserkater hatte.
Mit ihm konnte ich an der Leine spazieren gehen und er war so unglaublich anhänglich.
Seine wilden " 5 Minuten " die er täglich mehrmals bekam.
Sein frisch gekochtes und heißgeliebtes Lammfilet was er mehrmals in der Woche bekam.
Es waren viele unvergessene schöne Stunden.
Fast 20 Jahre !!! begleitete er mich in meinem Leben und Alltagsgeschehen.
Auf meinem Schoss ist er friedlich eingeschlummert und ist hinüber über die Regenbogenbrücke gegangen.
Mir wird immer noch schwer ums Herz wenn ich an ihn denke.
Einige Fotos hab ich aufgestellt und eine hübsch verzierter Schuhkarton mit seinen Lieblingssachen erinnern noch an ihm.
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Ich habe es damals einfach nicht über's Herz gebracht mir einen neuen Kater zuzulegen.
Lange Zeit war ich ohne ein Haustier und die Frage kam nie mehr auf, das ich nochmals ein Kätzchen haben wollte.
Die Erinnerungen schmerzten noch viele Jahre zu sehr.

Nun haben wir 3 wundervolle Hunde die unser Leben bereichern.
Und auch da heißt es irgendwann " Abschied nehmen ".
Obwohl sie noch so jung sind, kommen mir des öfteren diese trüben Gedanken in den Sinn.

Freud und Leid liegen stets nah beieinander und nichts ist unendlich und für die Ewigkeit.
Doch für die Ewigkeit, ... bis zu " unserem Tod " erwecken wir stets in unseren Gedanken, Erinnerungen und Träumen.

Eigentlich wollte ich garnicht so Tiefgründig gehen und es sollten leichte freudige Worte sein zu dieser Post.
Entschuldigt, das ich so zart beseitet war. Doch das Thema Trauer und Abschied sind 2 Facetten in meinem Leben,
an denen ich manchesmal verzweifel und mir selbst das Leben schwer mache.
Es ist leicht gesagt, du musst nach vorne blicken und was gewesen, ist gewesen.
Ein bisschen weniger Sensibilität würde ich mir für mein weiteres Leben wünschen.
Da würde sich garantiert so manches fest verschlossene Tor leichter öffnen lassen.
Jedoch denke ich, das es vielen unter uns so ergeht, wenn wir in einer stillen Minute  die Erinnerungen / Gedanken
zum Leben erwecken.
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 Aber nun zurück zu meinem Zuckersüßen Samtpfotenbesuch.
Die Stunden vergingen wie im Fluge und natürlcih konnte ich es mir nicht nehmen lassen, die schnurrenden kleinen Lebewesen
vor meiner Linse posieren zu lassen.
Ich sag euch, garnicht so leicht bei den flinken Katzenjungen.
Sie sind aus einer spez. Züchtung aus Orientalischer Katze und Siamkatze ( Nacktkatzen ).
Super verspielt bis ins hohe Alter, kommen ständig wollen gekuschelt werden, was normalerweise für Katzen mehr untypisch ist.
Sie springen auf dem Schoß, drehen sich ein und schlafen oder kriechen sogar unter dem Pulli.
Sogar hören sie auf ihren Namen wenn man sie ruft und eilen herbei. Man könnte ( lach ) wirklich schon von kleinen lästigen Plagegeistern sprechen, so anhänglich wie sie sind.
Die Mädchen verlieren nach der ersten Hitze ihr Fell.
Haben allerdings noch einen ganz leichten Flaum.
Aber dennoch sind sie hübsch und ansehnlich. Ihre nackte Haut ist Samtweich.
Für mich war es, als ich den Begriff Nacktkatze hörte, wirklcih ein graus. Doch als ich sie zum ersten Mal im Körbchen maunzen
hörte, und sie dann auch noch heraus kamen, war es um mich geschehen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn ich sie noch einmal sehen dürfte, bevor sie vermittelt werden.
Das Käterchen hatte es mir sehr angetan.
Zuerst wollte er nichts von mir wissen und versteckte sich nur ( klar, sie waren in fremden Hoheitsgebiet gelandet.
Nach der Aufwärmphase ;0) waren wir unzertrennlich und ein dolles Team.

 K Ä T Z I N


Einen solch ellen langen Roman wollte ich euch garnicht hinterlassen.
Seit bitte gnädig mit mir .
 
Wünsche euch eine tolle letzte Januarwoche.
Tatsächlich, die letzten Tage vom Januar sind angebrochen.
 
Eure Moni
 

Samstag, 24. Januar 2015

A Winter's Welcome


Als ich heut in der Früh aus dem Fenster schaute, traute ich meinen Augen kaum. Tatsächlich, es hatte über Nacht geschneit
und zwar kräftige dicke Flocken rieselten sanft zu Boden und in der aufkommenden Morgensonne
glitzerte und funkelte der Boden.
Noch sah er unberührt aus, der Teppich aus Schnee.
Keine Fuß oder gar Pfotenspuren hatten sich in den Schneeteppich festgestampft. Jedoch war ich mir bewußt,
wenn ich das Tor zum Garten öffnen würde, wird dieses Stückchen unberührte Natur ein schnelles Ende finden.
Ich liebe es auf den seichten unberührten Schnee zu schauen.
Für mich ich es wie eine Art Meditation, wenn auch nur von kurzer Weile.
Meine " Vierbeinigen Kinder " konnten es kaum erwarten. Ungeduldig standen sie vor der Tor zum Garten
und hüpften übereifrig hin und her.
Schnell das Schloß entriegelt, das Tor aufgerissen, los ging ... die Tollerei. Haken schlagen, Purzelbäume, raufen, jagen und
in Windeseile war aus dem seichten, ebenen unberührten Schneeteppich ein Waschechter Flokati entstanden ;0) .
Der ruhige Moment des " ooommmmh " , des in sich kehrens,
war in 0,8 Sekunden Schnee von gestern und ich blickte auf eine riesige Kraterlandschaft.
Glückliche Hunde, glückliches Frauchen.
Zumindest hatten beide Seiten ihren Spaß.
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Eigentlich wollte ich euch etwas ganz ganz anderes erzählen.

Und zwar habe ich dieses alte schwere Klapptischchen von einer lieben Freundin geschenkt bekommen.
Oh freu, freu, freu.
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Ja, ja. Ich weiß, was ihr nun denkt !
Oh mein Gott, was will die denn mit diesem schebbigen Teil.
Doch bekanntlich passt zu jedem Töpfchen ein Deckelchen.
In diesem Falle ist es der Tisch, also das " häßliche Entlein " und ich ... die Waldfee.
Ich bin vernarrt in diesem Tisch.
Nur, ich habe ein Problem.

Wie würdet ihr euch entscheiden ?
Soll ich es bearbeiten und in weiß, also Shabby streichen oder bearbeiten und anschließend in Natura belassen ?
Auch spukt das Wörtchen " KÄLKEN " in meinem Kopf umher.
Vorab, der Tisch soll in diesem Zimmer zu stehen kommen.
Ich würde mich auf einige Anregungen von euch freuen !



Sicherlich denkt ihr nun, ich wäre schon bei der österlichen Dekoration. Doch das wäre mir dann doch zu früh.

Dies SILBER - EI  ist ein " KLANG - EI ".

Meist sieht man sie als Kugel in verschiedenen Farben.
Klangkugeln sind zur Entspannung sehr angenehm.
Manchmal lege ich sie mir einfach so in die Hand und schwinge sie leicht und langsam .
Dabei bekommt sie einen wundervollen beruhigenden Klang.
da wären wir also wieder zurück beim :
Ooooommmmh.


SCHNEEFÜHLEN
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Lass vom Laternenlicht umhüllen die Schritte,
die du lautlos setzt.
Vom Winterglanz die Spuren füllen
im Heute, Hier, im Sein und Jetzt.
So weiß bedeckt erstrahlt ein Hoffen
und unterm Flockennachtkostüm,
dem wiesenweit die Säume offen,
verschenkt sich windwärts Schneeparfum.

( Helga Bauer )

☆  ☆  ☆       ☆  ☆  ☆  




Wünsche euch ein gemütliches winterliches gemütliches Wochenende !


Eure Moni

Mittwoch, 21. Januar 2015

Mein neues Herzstück


  Ich brauchte dringend einen Tapetenwechsel. Seit langer Zeit war mir mein Blogstyle zu dunkel, zu schwer, zu lastig.
So wie es jetzt ist, gefällt es mir.  Weiß, hell und freundlich.
Leicht und loftig wollte ich mein " HERZSTÜCK " gestalten.
Gestern Abend war es dann so weit. Hier ein bisschen probiert und da ein bisschen getiftelt, plötzlich war dieser :
Ahaaaa - Effekt vollkommen. Na, nicht ganz.
Mit meinem Header bin ich ja auch nicht mehr zufrieden.
Da fehlt mir noch die zündende Idee. Aber wie bekannt, ist Rom auch nicht an einem einzigen Tag entstanden ggg.
Doch im großen ganzen bin ich mit dem neuen Blogstyle der Waldfee zufrieden.
Ja, ich dachte schon an einem anderen Namen.
Also komplett neu ? Ein Neubeginn ?
Nein, nein. Keine Sorge, den verrückten Gedanken hab ich schnell @ Akta gelegt.
Dies war nun einer meiner neuen Vorsätze in diesem Jahr.
Ich bin meinem Herzen gefolgt und schon fühle ich mich erleichtert.
In den letzten Monaten hatte ich wirklich kaum Lust, eine Post zu erstellen. Denn jedesmal, wenn ich meinen Blog aufrief
und ins dustere sah, wurde mir schwer ums Herz.
Lustlosigkeit machte sich breit und ich denke, das es euch doch auch aufgefallen ist.
So habe ich den unnötigen Ballast über Bord geworfen, denn schließlich ist unser Blog ein innig tiefes HERZSTÜCK.
Und was machen wir mit unserem HERZSTÜCK ?!
Es hegen und pflegen wie ein Rohdiamant.


 Raub mir das Lächeln
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Rose du liebliche in meinem Garten, fern sind die Stürme des Herbstes
und schon entblätterst du dich?
Raubst mir das stille Lächeln sanft blühender Schönheit,
die Blatt auf Blatt nun niedersinkt.
Und wohin, du Liebende, verwehte dein Duft,
der jeden Morgen mich auf's neue entzückt?
Ach ! Dir zittert's verhalten am Grunde :
Ist es dein Herz, dieser schimmernde Tropfen Tau,
diese - Träne?

 ♡  ♡  ♡

( Susanne Unstedt )






Wünsche euch eine schöne ige Woche !

Eure W A L D F E E   M O N I 

 

Sonntag, 11. Januar 2015

blühende Frühlingsbotschaft in der Winterzeit


 Ist es nicht herrlich, sich in den dunklen, trüben und zumeist
verregneten oder verschneiten Wintertagen eine Frühlingsbotschaft
ins Heim zu holen  ?!
Dies sind die ersten Frühlingsboten die ich bei meinem Wochenendeinkauf
gestern ergattern konnte.
Hach, war ich über und überglücklich, als ich in einem Floristenladen
vor diesen schönen knallig roten TULPEN stand.
Am liebsten hätte ich mir gleich 100 Stück unter dem Arm geklemmt,
nur um Farbe und Frühlingslaune im Hause zu schaffen.
 Zum Glück beginnt die Saison der Tulpen erst.
Somit dürfen wir uns farblich austoben, bis der wahre Frühling
vor an der Haustüre klopft.

I   L O V E   T U L I P ' S   from   A M S T E R D A M
Dunk war alles und Nacht.
In der Erde tief die Zwiebel schlief, die braune.
Was ist das für ein Gemunkel,
was ist das für ein Geraune,
dachte die Zwiebel,
plötzlich erwacht.
Was singen die Vögel da droben
und jauchzen und toben?
Von Neugier gepackt,
hat die Zwiebel einen langen Hals gemacht
und um sich geblickt
mit einem hübschen Tulpengesicht.
Da hat ihr der Frühling entgegengelacht.
( Josef Guggenmos )
 






 Diese kleinen alten Förmchen waren ein Fundus auf einen Antikmarkt.
Oh freu, oh freu, wieder eine Bereicherung ;0)
und mein Sammelsurium der Back / Puddingformen wächst.


Januar schaut so traurig in die Zeit,
aus Schnee und Eis besteht sein Kleid.
Hat ein Sonnenstrahl sich durch die Wolken gewagt,
wird er vom Wind gleich fortgejagt.

Längst ist man leid die glatten Straßen,
die Schneeromantik wir schnell vergaßen.
Die Arbeit hat uns in die Pflicht genommen,
jetzt heißt es, pünktlich anzukommen.

Doch lassen wir das Schimpfen, Klagen,
wir haben ihn noch stets ertragen.
Werden am Ende darüber lachen,
wenn wir uns warme Gedanken machen.
 von Annegret Kronenberg
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Mit diesem winterlichen Gedicht möchte ich euch
nun eine wundervolle Woche wünschen.
Eure Moni

Montag, 5. Januar 2015

hätt ich diese Sammelleidenschaft nicht, dann ...



Die warme Bärenhöhle
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Huh - der Wind weht kalt, durch den
Wi-Wa-Winterwald.
Es friert dem kleinen Bär der Bauch,
und der Rücken friert ihm auch.

Mutter Bär sagt:" Schau mal her,
bau eine Höhle, das ist nicht schwer.
Kriechen wir in die Höhle hinein,
da wird es warm und sicher sein.

Kuscheln wir uns dicht an dicht,
 

da frieren wir im Winter nicht.
Und scheint im Frühling die Sonne aufs Haus,
da kriechen wir aus der Höhle heraus.
Singen lustig: Brumm, brumm, brumm,
die Winterzeit ist endlich um."


Beliebt ist der Januar in meinem Herzen nicht.
Nein, wirklich.
Für die meisten unter uns, ist es der November.
Für mich hingegen ist der Januar & Februar.
Ich finde, das der November dennoch für so mancherlei schönes offen ist.
Es sind ja nicht nur die traurigen, oder gar tristen & trüben Tage
im November.
Der Winter steht uns bevor / wir erhoffen insgeheim auf heftigen Schnee.
Dann wäre da noch Sankt Martin.
Im Dezember ist es der Nikolaus, die Adventszeit & die wundervolle
Weihnachtszeit, nicht zu vergessen :
Silvester !

Im Januar, ... was ist da?  Was erwartet uns da ?
Hm, überleg, grübel, ... nichts.
Wir warten ungeduldig auf den Frühling.
Ja guuut ...der Karneval gäbe es da noch.
Mich kann er nur nicht locken.
Meine Karnevalistische Ader läßt mich jäh im Stich.
Von mir aus könnte die jeckische Narrenzeit übersprungen werden.
Also, sag ich doch : nix außer warten, warten, warten.
Und was mach ich bloß bis dahin ?!
W I N T E R S C H L A F 
Außer der tollen guten Vorsätze für dies neue frische Jahr, habe ich mich
ans entstauben gewagt.
Sie waren überfällig, die kleinen nostalgischen plüschigen Bärlies. 
Hübsche nebeneinander drappiert sitzen, stehen & liegen sie in meinem
Workroom unterm Dach.
Ein büüüschen verstaubt, gräulich wie ein Mäuschen schlummern
sie dort. Das ich keine Niesattacken bekommen habe wegen meiner Hausstauballergie ist bewundernswert ... lach.
Ich gebe euch sogar Recht, wenn ihr sagt : sind doch alles
S T A U B F Ä N G E R .
Darauf würde ich dann erwiedern : 
Stimmt. Aber ich will sie haben, ich muss sie haben
und ich habe sie ( nicht alle ).
 In Laufe der Jahre haben sich einige Dutzende Bärchen hier eingefunden.
 Vereinzelt, seltene Exemplare oder limitierte Bärchen sind darunter.
Allerdings achte ich dort nicht allzu sehr drauf.
Gesehen, gefällt, gekauft.
Einen meiner ältesten Bären ( 44 Jahre ) fristet sein dasein in einem Köfferlein.
Hach, was hat der arme Kerl leiden müssen.
Wie heißt es so schön : kaputt geliebt.
Das Stroh quillt überall heraus.

ANNA   /  B. BUKOWSKI
 

NOEMI  &  ANNA

CRAZY JULIAN  /  B. BUKOWSKI
 
NOEMI  /  B. BUKOWSKI

 Crazy Julian  &  Noemi
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Die Bären sind entstaubt & haben ihren alten Platz neu eingenommen.
Hätt ich diese Sammelleidenschaft nicht, hätt ich heut gemächlich ... !

Grüß euch ganz lieb, 
Moni