Samstag, 11. Januar 2020

ein neues Jahr beginnt voller Emotionen




Ich wünsche euch ein gutes, gesundes Jahr 2020.
Das endlich Frieden, Liebe und Achtung einkehren möge.
Es passiert gerade so unsagbar viel auf dieser Welt, dass ich das Gefühl bekomme,
gelähmt und Ohnmächtig zu sein. Das, was derzeit in Australien abgeht, und das, was wir nicht
mal im entferntesten mitbekommen, oder der furchtbare qualvolle Tod der Wildtiere
im Affenhaus Krefeld, beschäftigt mich sehr. Ja, macht mich traurig, wütend und Hilflos.
Was können wir tun, was kann ich tun um dem allem Gegen zu wirken ?
Ständig neue traurige unfassbare Ereignisse die wir bewältigen müssen.
Irgendwie. Irgendwie, aber nur WIE ?
Wir sind auf dem besten Weg unsere Welt, unseren Lebensraum zu zerstören.
Warum ist der Mensch so egoistisch und strebt nach Macht, Geld, Gier ?
Warum kann man nicht, das uns gegebene, annehmen und genießen, uns freuen das wir hier Leben dürfen ?
Statt dessen wird es Mutwillig zerstört. Mit welchem Recht zerstören wir Natur und Tier ?
Wieso braucht der Mensch unnütze ungesunde Lebensmittel, eine Auswahl von gefühlten 500 Shampoos,
Spülungen, Waschmittel, Elektrokram etc. Es regiert ein absolutes Überangebot und Fortschritt.
Und wozu ? Nur um zu zeigen was man hat oder kann ?!!!
Unser hart erarbeitetes Geld scheffeln sich die Großkonzerne und der Staat mit einem lächeln ein.
Das ganze ist so pervers lächerlich.
Ehrlich gesagt, würde ich am liebsten aus diesem vorgegebenen Leben ausbrechen.
Weg, einfach dort hin, wo kaum eine Menschenseele ist um normal Leben zu können.
Ich weiß, die Frage " was ist denn normal " stellt sich da. Das empfindet natürlich jeder anders.
Nur das, was sich uns in den letzten Jahren stark und stärker Offenbart ist unmenschlich und nicht Wert
vertreten zu werden. Noch nie bin ich mit solch einem furchtbaren, mit Selbstzweifel und Nachfragendem
Gefühl in ein neues Jahr gestartet. Wie soll man damit umgehen ?
Man kann und darf diese Ereignisse nicht abschütteln.
Für mich steckt ein triftiger Grund der Regierung in Australien dahinter das plötzlich dort solch ein extrem
furchtbarer Brand herrscht ?!!
Warum unterstützen die Nationen sich nicht untereinander ? Muss man wirklich erst um Hilfe bitten ? Unfassbar.
Es betrifft die ganze Welt und nicht nur Australien, Amazonas ... !
Hat die Regierung die Hand darüber ?!!
Ein heißes Eisen wie ich finde. Jedoch wäre es nicht unwahrscheinlich.
Schließlich wird auch der Regenwald nach und nach vernichtet für Palmöl Plantagen etc.
Da nimmt die Regierung auch keine Rücksicht auf das Sterben den Fauna und Natur.
Es wird produziert was das Zeug hält, ob solche Artikel überhaupt Sinn / Zweckgemäß sind wird nicht einmal
angezweifelt. Ich sage nur : 1 Euro Läden ... ! Dinge, die die Welt nicht braucht.
Dennoch finden sich Menschen die dies auch noch unterstützen.
Und über Entsorgung / Recycling rede ich erst garnicht :0(
WAS  IST  NUR  LOS  MIT  DIESER  WELT  ?
Wahrscheinlich mache ich mir gerade mit meinen Gedankengänge auch Feinde.
Am besten fährt man dabei, still zu sein und zu schweigen.
Wenn ich mir diesen Post durchlese, merke ich wie Aufsässig ich klinge. Dabei bin ich von Natur aus ein ruhiger
Mensch der nicht auf Streit und Anstiftung aus ist und niemanden anfeinden möchte.
Vielleicht habe ich aber auch beim einen oder anderen das gleiche Verständnis, das gleiche Empfinden ausgelöst.

Um meine Traurigkeit und Missmutige Stimmung über die Welt ein wenig zu entfliehen,
habe ich mir einen dicken Strauß Tulpen gekauft. Ein kleiner Lichtblick für Herz und Seele.
Bei unserer Gassierunde habe ich in den Gärten und Wiesen die ersten Narzissenstengelchen entdeckt
wie sie aus ihrem Erdreich ans Licht drängen.
Auf der anderen Seite des Planeten wird sie vernichtet, auf der anderen darf sie erwachen.
Meine Güte, wir krank dies alles nur ist. Diese Ereignisse beschäftigen mich unentwegt.
Selbst beim Anblick der Narzissenstengelchen bekam ich solch ein beklemmendes Gefühl.
Emma sind sie gleich aufgefallen, lief drauf zu und schnupperte ausgiebig an sie.
Ob sie sich auch schon auf das neue Leben und den Duft der Blümchen freut ?






Letztes Wochenende habe ich mit der Entweihnachtung begonnen.
Nun haben wir wieder Luft zum Durchatmen und ordentlich Platz.
Meine Güte, ich dachte es sei nicht so üppig wie sonst ausgefallen.
Dennoch war es immerhin mehr als genug.
Ich sollte wohl in den kommenden Tagen / Wochen dringendst in den Keller um
meine Weihnachtsdeko auszusortieren.
Zumindest hab ich es auf meiner To Do Liste für den Januar eingeplant.
Also für mich dürfte der Frühling nun Einzug halten ich wäre bereit ;0). Und ihr ?

So und jetzt geht es ab ins Wochenende.
Bis bald, eure Moni

Dienstag, 31. Dezember 2019

das Jahr, es geht zu Ende


 Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende.
Viele schöne Momente und manch trauriger Moment waren dabei.
Doch alles haben wir bezwungen.
Manchmal mit einem Bein und Leichtigkeit, manchmal sehr Standfest konsequent mit beiden Beinen.
Wie wird es werden das bevorstehende Jahr ?
Vorsätze ? ... ja es geben ein oder zwei Vorsätze. Nichts großes. Kleine Wünsche die Überschaubar sind
und zu realisieren. Das wichtigste für mich im kommenden Jahr, zu versuchen, mal mehr auf mich zu achten,
weniger Eigendruck mit den Worten " du musst, du sollst ".
ICH MUSS garnichts. ICH kann ... so werden meine Worte lauten.
Ob ich es durchhalte ? Wir werden sehen. Der Ehrgeiz ist auf jeden Fall groß und so dürfte es gelingen.
Ansonsten habe ich es nicht so mit den Vorsätzen in einem neu frisch begonnenen Jahr.
Zumeist flachen die Vorsätze nach spätestens 2 Wochen wieder ab und der Alltagstaugliche Wahnsinn hat uns
wieder unter Kontrolle. Ich denke, das wir nicht zu Übereuphorisch neu starten sollten und unser Leben ist nicht
zu 100% voll Steuerbar. Allerdings brauchen wir natürlich Ziele, die sollte sich jeder setzen.
Oder Gedanken, Träume, die einmal gelebt werden wollen.
Auch mit kleinen Schritten kommen wir ans Ziel und auch kleine Wunder bereiten Freude.
Wir müssen nur genauer hinschauen und schon kann sich unser Leben ändern


Der letzte Spaziergang in der holländischen Heide ist alljährlich, wenn es nicht gerade in Strömen
regnet stets ein Highlight des Jahresabschluss.
Und wenn sich dann die Schafherde auch noch mit unserem Weg kreuzt,
ist es das I -Tüpfelchen des Tages.

Nochmals die untergehende Sonne genussvoll zusehen

Ein Flugmodell hatte wohl eine Bruchlandung.
Er dürfte auch noch im neuen Jahr dort in der Baumkrone verharren.
Es sei denn, der Wind ist so Kraftvoll, das er ihn aus der schwindelnden Höhe
wieder herunterfallen läßt



Adieu liebe Heide bis im neuen Jahr dann sehen wir uns wieder
und wie immer ... zu jeder Jahreszeit 


 Und heute, am Silvestertag ging es nochmals in unserem Lieblingswäldchen.
Bergauf und Bergab und heute besonders mystisch, da wir den ganzen Tag vom Nebel begleitet wurden.
Leider war auch hier den ganzen Tag über immer wieder aufs Neue das böllern und die Knallerei zu hören.
Für die Hunde und natürlich auch anderen Tieren, nicht zu vergessen unsere einheimischen Wildtiere die
völlig verstört werden. Sicherheitshalber habe ich dann verständlicherweise die Hunde stets angeleint.
Der Gedanke, das sie plötzlich zusammenschrecken, Panik bekommen und weglaufen, unauffindbar sind,
würde mich Nervös machen. Schließlich hört und liest man es doch immer und immer wieder das Tiere
in der Silvesternacht vor Angst fliehen und weglaufen.
Das Leid ist groß für beiderlei Seiten.



 Dämmrig wurde es dann doch noch schnell. Obwohl die Tage merklich länger werden.
Zu Hause angekommen gab es einen leckeren heißen Kakao mit einem Schoko Beagle.
Und langsam wird die Weihnachtsdeko weniger. Gestern und heute habe ich schon einiges in Kartons
verstaut. So meine Lieben, der Countdown läuft.
Wir tanzen ins Jahr 2020 hinein allerdings ohne Böllerei.
Ich hoffe, das es in der Nachbarschaft recht ruhig bleiben wird.
Emma zittert am ganzen Leibe wenn es knallt und Heather ist natürlich auch nicht begeistert.
Wobei sie es etwas gelassener angeht und Emma des öfteren Gesellschaft leistet


Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahrzehnt 2020.
Mit schwungvoll viel Glück, Gesundheit mit vielen freudigen Momenten.

Eure Moni

Samstag, 28. Dezember 2019

in der Weihnachtszeit


 Nun ist sie wieder vorbei die schöne besinnliche Weihnachtszeit.
Hoffe, ihr hattet eine friedvolle schöne Weihnacht im Kreise eurer
lieben Familien und Freunden.
Wie im Fluge ist die Weihnachtszeit an mir vorüber gerauscht.
Viele schöne Termine, Treffen und Feierlichkeiten ( wie ein runder 50. Geburtstag einer lieben Freundin )
waren dabei. Ein unvergessen schöner Abend im Magic Hotel im Apollo Düsseldorf mit
anschließendem Glühwein trinken und Germknödel essen.
Eine Runde im Riesenrad über Düsseldorf gedreht und das bei meiner Höhenangst ;0)
... aber es war herrlich ! Einen Tag mit der lieben Lony vom :
Oma's alter Küchentisch in Deventer in den Niederlanden
zum Event der Weihnachtsgeschichte Charles Dickens verbracht.
Es war ein absolut wunderbarer Tag, den ich mein Lebtag nicht vergessen werde.
Aber davon berichte ich in einem anderen Post im neuen Jahr.
Ich kann es euch nur ans Herz legen, dass es mehr als Lohnenswert ist,
diese Stadt in der Weihnachtszeit zum traditionellen Charles Dickens Event zu besuchen.
Ihr werdet Wochen , ja Monate darüber erzählen und in Erinnerungen schwelgen.
Herzige Treffen und schlemmen mit lieben langjährigen Freunden standen im Kalender.
Rundum ein schöner Monat, der leider zu schnell zu Ende geht.
Ein wenig Wehleidig blicke ich nun zum Jahresende auf das vergangene Jahr 2019.
Wo ist es geblieben, was ist alles passiert, was hab ich erreicht, wie geht es weiter, was möchte ich noch erreichen ?
Leider habe ich auch 2 Freunde weiter ziehen lassen müssen. Manchmal läßt man sich zu leicht täuschen.
Aber so ist es nun mal. Im Zug des Lebens steigen immer neue Leute ein und auch wieder aus.
Wir müssen es verstehen, akzeptieren und uns klar darüber sein, dass mancherlei auch ein Fehltritt war.
Zum Glück überwiegt letztendlich doch das schöne und darauf kommt es an.
So gerne hätte ich mehr gepostet, es gäbe genug Erzählbedarf.
Des öfteren hab ich vor meinem Computer gesessen, Bilder hochgeladen, doch mir fehlte die Muße
etwas nieder zu schreiben. Oder sollt ich besser sagen, das da eine Schreibblockade war ?!
Meine Gedanken gingen stets wirr umher von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Kennt ihr das auch ? Und dann bekommt man nichts gescheites aufs Blatt Papier.
Meine Weihnachtsdeko war in diesem Jahr recht überschaubar.
Sonst habe ich fast jeden Quadratzentimeter ausgenutzt zum beschmücken von Gegenständen wie Tisch,
Schrank und Wand ;0). Was aber nicht heißen soll, das es mir egal war.
Ich dachte mir nur in diesem Jahr, ist weniger mehr und umso schneller hab ich alles wieder entweihnachtet ;0).
Nein, nein, das letztere bitte schnell vergessen !!!
Ich liebe Weihnachtsdeko, ehrlich !

 Lange Zeit ist es mit meiner Tassensammlung gut gegangen.
In der Weihnachtszeit ist meine Tassenliebe erneut ausgebrochen.
Dabei habe ich eigentlich keeeeiiinen Platz mehr für meine Sammelleidenschaft.
Und da es nie bei einer Tasse bleibt, sondern es gleich 4 von jeder Serie sein müssen :0(
könnt ihr euch denken, das im Schrank ein reger Platzmangel herrscht.
Allerdings räume ich Weihnachtstassen wieder gut verpackt in den Keller.
Hab ich etwa Platzmangel ? Jaajaaaajaaa hab ich
Wahrscheinlich werde ich gleich nach Silvester alles wieder in Kartons verpacken und in den Keller verfrachten.
Leider war es über Weihnachten so mild, das ein gewisses Weihnachtsfeeling nicht richtig aufkam.
Temperaturen, als befänden wir uns im Frühling.
Diese Nacht hat es erstmalig nach zig Wochen gefroren und gleich herrscht eine andere winterliche Stimmung.
Heute werden wir einen ausgiebigen Spaziergang im Wald machen.
Ohne, das ich gleich nach der Gassirunde mit dem Wagen wieder durch die Waschstraße muss ;0))
Gestern haben wir mit den Hunden eine Runde im Wald gedreht und was soll ich sagen
... alle hatten Matschefüße und Matscheklamotten / Fell.
Muss nicht erwähnen, wie lange es gedauert hat, bis wir sauber und Matschefrei im Waldfeen Haus ...









So meine Lieben, ich wünsche euch ein dolles entspanntes ruhiges
letztes Wochenende im alten Jahr 2019

Eure Moni

Montag, 9. Dezember 2019

Frozen Days


Zu Beginn der vergangenen Woche war es winterlich frostig kalt.
Da kamen schon ein echtes weihnachtliches Winterfeeling auf.
Das Gras knarrt unter den Schuhen, die Luft so frisch, so klar.
Dick eingemummelt in passender Winterkleidung machten die ausgiebigen Spaziergänge
doppelt Spaß. Emma wälzte und räkelte sich ständig genüsslich auf dem frostigen
Gras und stand dann völlig zottelig vor mir.
Seltsam das wenige Menschen unterwegs sind, sobald es frostig und nebelig wird.
Laach, bis auf einige Ausnahmen und natürlich Leinenhalter nebst ihren lieben Freunden.
Väterlichen Frost läßt Land und Leben erstarren.
Mitte der letzten Woche hat mich dann eine heftige Grippe heimgesucht.
Ich kann nur sagen, es war vom Feinsten, so hatte es mich in meinem ganzen bisherigen Leben nicht erwischt.
Von der einen zur anderen Stunde hampelte ich plötzlich mit über 39 Grad Fieber, Schüttelfrost,
halt das volle Programm. Und noch merke ich, das es noch nicht ganz vorüber ist.
Doch zumindest kann ich am normalen Alltagsgeschehen wieder teilhaben !
Und so widmet man sich den Dingen zu, die währenddessen liegen geblieben sind.
Nach und nach findet " Frau " doch immer ein freies Fleckchen für eine Festtagsdeko ;0)).
Jedes Jahr nehme ich mir fest vor, nicht mehr all zu viel zu dekorieren, aber warum erwähne ich dies nur ...
es gelingt mir eh nimmer.


Es streut der Wind uns grau ins Aug,
die Welt so ausgeraubt und taub.
Entfliehend die Tage und doch unendlich träge,
wie ein dicker Morgennebel
wollen uns seine Lieder in die Seele tropfen.

( Monika Minder )

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Eine der wenigen alten Straßen in meinem Heimatort die noch nicht modernisiert wurden
und ich sie von Kindheitstagen her so kenne.
Ich würde mir wünschen, das dies auch so bliebe.
Zum Glück zählt sie mit zu einem Naturschutzgebiet und so stehen die Chancen recht hoch !
Als Kind bin ich schon bei sonntäglichen Spaziergängen durch diese Allee gewandert.
Teils war der Nebel so dicht, das man die Pferde auf der Wiese nur wiehern hören konnte
ohne sie auch nur zu sehen.



Die Mammutbäume werden kahl, die Nadeln leuchten in der Wintersonne
wie ein kräftig braun / roter dicker Wollteppich.


Und nun beginnt eine neue Woche und es regnet so stark, das man in Null Komma
nix triefend nass ist bis auf die Haut. Emma schläft noch tief und fest unter ihrer
Kuscheldecke und sie macht nicht den Anschein, dass sie in nächster Zeit hinaus möchte.
Meine To Do Liste werde ich für heute überarbeiten ;0)), wie verrückt Wechselhaft das Wetter
doch sein kann. Da werden wohl eher In Door Aktivitäten passieren. Vielleicht sollte ich meinen Blog
endlich überarbeiten, ihm ein neues Outfit verpassen.
Was meint ihr, es wäre doch an der Zeit ein Update zu starten.
Schließlich habe ich ihm seit zig Jahren nichts neues mehr gegönnt.
Mal schauen was draus wird ;0)

Kerzenlicht scheint weich,
als wolle es ganz leicht
ein Lächeln dir ins Gesicht zaubern.
Sieh, wo ein Licht ist,
bist du nicht alleine.
Freude durchbricht die Einsamkeit.

( Jo M. Wasser )

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Ich wünsche euch trotz Miesepeter Wetter eine Zauberhafte
2. Adventswoche !

Sonntag, 1. Dezember 2019

Advent, Advent


 Schon ist er da, ... der Dezember, ... der 1. ADVENT.

ADVENT ADVENT, ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

Es ist entspannter ruhiger und zufriedener 1. Adventssonntag.
Ganz ohne großartige Pläne oder Vorhaben.
Frostig kalt ist es geworden, auch hier im Westen des Landes.
Zwar hatten wir hier kein einziges Schneeflöckchen, aber Väterlichen Frost hat Dächer,
Gärten, Felder und Wiesen herrlich gepudert.
  
Perfekt zum 1. Adventssonntag und so ist unser Spaziergang in der Früh ausschweifend
länger geworden als gedacht. Hier an der Niers entlang, ist so so herrlich ruhig,
so idyllisch und zu jeder Jahreszeit mein absoluter Eyecatcher.
Die Schafe waren wieder auf der Weide, wo ansonsten die Kühe weiden.
Inmitten der Schafe tummelten sich 100te Spatzen und auf der anderen Seite des Feldes hielten Raben
ihr Rabenkonzert.





Kahl sind die Bäume geworden.
Innerhalb weniger Tage hat der Wind die Blätter ordentlich von den Bäumen gepustet.
Nackt und knorrig stehen sie nun da und müssen der kommenden langen Kälte strotzen.
Wie stark und Kraftvoll sie doch sind, da könnten wir, der Mensch nicht mithalten.
Jeder Anfang hat ein Ende









Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns sehr durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier !
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen !

( Matthias Claudius )