Mittwoch, 23. August 2017

Herbst zieht schleichend durch den Hochsommer



Beim Sonntagsspaziergang ist mir doch extrem aufgefallen, wie sich der Herbst größeren Fußes
durch den Sommer zieht.
Zugegeben, ich mag diesen bunten Farbrausch und ich bin ein Kind des Herbstes ...
aaaaber auch des Sommers. Genau genommen ... des Spätsommers.
Genau dann passend, wenn sich das Sommerkleid mit dem Herbstkleid vereinen will.
Mancherlei Zapfen und Blümchen habe ich schon mit Heim geschleppt und sie zum trocknen bereit gelegt.
Und wenn es allmählich an die herbstliche Dekoration geht, kann ich mich richtig an meine gehamsterten
Naturalien bedienen und entfalten nach Herzenslust.
Der vergangene Sonntag war ein sommerlicher Bilderbuchtag hier in NRW.
Die Temperaturen waren recht angenehm um auf Entdeckungstour zu gehen.
Da macht man gerne mal einen Abstecher vom Wegesrand und begibt sich in noch unbekanntem Terrain.
 


KOPFWEIDEN zählen zu den absoluten Lieblingsbäumen.
Sie haben etwas mystisches, beruhigendes.
Wenn der Wind hindurch weht, singen sie leis und die Blättchen schimmern silbrig
im Sonnenlicht wie kleine magische Spiegelchen. Hört ihr wie die Grillen zirpen ?
Es war ein wahres Open Air Konzert auf den satten saftigen Wiesen und Schmetterlinge
tanzten wild um die Blüten herum.





Ich ging nur für einen kurzen Spaziergang hinaus und beschloss schließlich,
bis zum Sonnenuntergang zu bleiben,
denn ich stellte fest, dass das Nach-Draußen-Gehen eigentlich
ein Nach-Innen-Gehen war.
 
John Muir



Plötzlich hüpfen kleine Waldkobolde schnell durchs Dickicht ;0)
Es gibt sie also doch, diese geheimen Waldzwerge.
Und selbst, wenn man sie nicht gleich sieht, sie spazieren mit uns über.
Laach, das untere Foto stand nicht Planmäßig auf dem Programm

... der Auslöser war schneller ggg.
 


Letztendlich haben sie sich gefunden und verschwinden
beide gemeinsam ins Dickicht zurück
 


Holunderbeeren 


Haus der KOBOLDE :0)
 


Die Jahreszeiten wandern durch die Wälder,
man sieht es nicht, man liest es nur im Blatt,
man sehnt sich fort aus dem Geschrei der Stadt
und möchte in die Stille zu Besuch.
Die Seele wird vom Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
Und tauscht bei ihnen seine Seele um.
Die Wälder schweigen.
Doch sie sind nicht stumm.

Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.
 
Erich Kästner



Kurz gefasst war es ein feiner, amüsanter Spaziergang mit kleinen Blödeleien.
Aber gearde diese Blödeleien machen jeden Tag zu etwas besonderem.


Grüße euch lieb, eure Moni
 

Kommentare:

  1. Liebe Moni,
    danke für diesen herrlichen Post! Auch ich hatte an einigen Tagen schon herbstliche Gefühle, und das hat minch gefreut, denn das ist meine Jahreszeit *lach*
    Ich liebe es, wenn morgens der Frühnebel über den Wiesen liegt und die Spinnennetze voller Tautröpfchen sind ;O)
    Und Blöedeleien, oh ja, die machen doch richtig Spaß und machen jeden Tag zu einem besonderen Tag! Das Leben ist ernst genug ;O)
    Hab noch einen wundervollen Tag,
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  2. Liebe Moni,
    vielen Dank für Deinen schönen Post.
    Ich selbst habe keinen Blog, und doch fühle ich mich seit Jahren immer wieder sehr mit Dir verbunden - eine Seelenverwandschaft sozusagen. Sehr zufällig bin ich auf Deinen Blog aufmerksam geworden und freue mich über jedes Lebenszeichen von Dir. Ich bin Dagmar, wohne im grünen Berlin und mag ebenso wie Du die Feinheiten im Alltäglichen mit all' den Wundern, die die Natur täglich für uns bereit hält, wenn wir nur genau hinschauen und hinhören. Ich wünsche Dir eine schöne Zeit und Genuss in jeder Hinsicht. Liebe Grüße Dagmar

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    1. Danke Dagmar für deine lieben Worte.
      Schade das du keinen Blog hast aber vielleicht hast du zu wenig Zeit?
      Dabei ist bloggen etwas herrliches und man sieht die Welt oftmals mit anderen Augen.
      Zugegeben, habe ich auch des längeren eine Pause gemacht, manches in Frage gestellt, doch ohne das bloggen fehlt mir was. Ja ehrlich, es ist ein Teil von mir geworden und es können neue Hobbys dadurch entstehen.
      Dennoch freu ich mich sehr, das du immer wieder gerne bei mir vorbei schaust und mir liebe Zeilen hinterläßt.
      Ich wünsche dir noch einen schönen sonnigen Spätsommer und wer weiß, vielleicht erweckst du bald einen eigenen schönen Blog ins Leben. Ich wäre Neugierig wie viele andere Mädels sicher auch.
      Liebe Grüße, Moni

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  3. Hallo liebe Moni, nun - ich bin so gar kein Herbstmensch - obwohl ich die Farben und auch die besonderen Düfte liebe - es ist dieser nahende Novemberblues und die sich einschleichenden dunklen Tagen - ihnen kann und möchte ich nicht ihren Reiz absprechen - aber - als purer Frühlingsmensch, dem das Grün nicht grün genug ist, dem die Farbenpracht und die Wärme bis spät in die langen Abende hinein genauso wichtig sind, wie natürlich der Blick auf das Meer und mit den nackten Füssen im Sand zu laufen.......was soll´s wir sind im Jahresreigen und tanzen alle mit - was aber bedeutet, dass ich diese Sehnsucht über den Herbst und dem aufziehenden Winter hinweg zügeln muss........
    Dennoch - wie im tatsächlichen Leben - auch der Herbst hat wunderschöne Tage und die Wärme spiegelt sich in seinen Früchten wieder.....was wären wir ohne alle diese Kostbar - und Köstlichkeiten.
    LG Aiko´s Frauchen

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  4. Liebe Moni,
    man kann den Herbst schon tüchtig spüren. Für mich eigentlich viel zu zeitig. Früh morgens ist es ziemlich frisch, die Beeren werden reif und erste Pilze haben wir auch schon gesehen. Eigentlich fehlt nur der Kobold - aber davon habe ich ja gleich drei hier *lach* Ich freue mich das ihr einen schönen Tag hattet. Natürlich gehören da auch Blödeleien dazu. Lachen ist gesund.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  5. Liebe Moni,
    was ein wunderschöner Titel. Ein Satz, der alles beschreibt, was in der Natur derzeit passiert. So schön - und ja, ich gehe gerne hinaus und ich folge dir gerne auf der Suche nach dem einen oder anderen Naturgeschenk. Danke für die frische Waldluft und deine lieben Worte auf meinem Blog.
    Eine feine Zeit
    Elisabeth

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